Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff treten in die Fußstapfen von Boris Hermann und gewinnen die IDM am Walchensee.

Ergebnisse

Die Five - Action Pur

24.10.2019 | Internationale Berliner Meisterschaft Bericht

Schon am Freitagabend waren sie zahlreich angereist: die Teilnehmer des Joachim-Hunger-Gedächtnis-Preises, der dieses Jahr im VSaW ausgerichtet wurde. Ob dies an den vereinzelt noch vorhandenen Erinnerungen an das Oktoberfest im VSaW am Vorabend der Regatta des Jahres 2017 liegt weiß man nicht. Ein Oktoberfest fand diesmal zwar leider nicht statt. Aber die abendliche Runde an der Bar des VSaW brachte nicht nur ein nettes Wiedersehen mit sich, sondern zu späterer Stunde auch interessante Diskussionen über die Anzahl von Masten und halben Masten auf den dort hängenden Kunstschätzen.

16.10.2019 | Regattakalender 2020 online! Welcome to Mallorca? Trainings?

Endlich ist es soweit. Ihr könnt eure nächste Saison planen. Ein paar Termine sind noch nicht ganz bestätigt, werden aber in den nächsten Wochen endgültig festgelegt. Den Kalender aktualisieren wir dann entsprechend.

 

Die wichtigsten Events im In- und Ausland sind bereits bestätigt. Ein besonderes Highlight nächstes Frühjahr könnte noch vor Cannes der Reina Sophia Cup vor Palma de Mallorca sein. Wir können dort als Gastklasse dabei sein und uns im Anschluss den im olympischen Jahr verstärkt anreisenden Seglern olympischer Klasse präsentieren. Wir wollen die Klasse dort all jenen Seglern präsentieren, denen der Olympiazirkus zu aufwändig wird, die aber dennoch gerne auf hohem Niveau weiter segeln wollen. Dazu müssen wir nur genug Boote dort runter bekommen. Engländer, Aussies und Amis haben schon ihr Interesse bekundet, aber es braucht noch ein paar Teilnehmer.

 

Der Weg da runter ist leider weit und wir müssen sehen, wie wir die Boote poolen, damit der Aufwand sich in Grenzen hält. Einen Container dort runter zu schicken (der dann im Anschluss gleich nach Cannes fährt), wird sehr wahrscheinlich an nicht vorhandenen Transportoptionen scheitern. Wir überlegen aber noch weiter, ob wir eine Lösung finden, die Boote in größeren Haufen zu transportieren.

 

Bitte an alle jene, die daran Interesse haben: schickt dem Sportwart (sport[at]int505.de) eine Mail! Wenn eure Wünsche und Ideen nicht genau zu dieser Idee passen, dann schickt trotzdem eine Mail. Vielleicht können wir eine alternative Planung hinbekommen. Wir sollten diese Chance in jedem Falle nutzen.


Aber auch im Inland wollen wir die Aktivität in der Klasse erhöhen:

15.10.2019 | Ostsee-Cup in Niendorf 24./25.08.2019

Wenn man meint – oder gezeigt bekommen hat -, nicht mehr Welt- oder Europameister werden zu können, fährt man gerne zu Regatten, die auf das Wesentliche reduziert sind und daher maximalen Spaß bei fairen sportlichen Bedingungen versprechen. Wer so etwas sucht, ist in Niendorf immer gut aufgehoben:

Die Location ist absolut cool und lässig, der Club besteht aus Seglern, die Spaß haben für andere Segler etwas auf die Beine zu stellen, die Anfahrt zur Bahn ist in ein paar Minuten erledigt, die Wettfahrten werden in der Regel zügig abgewickelt und von Frühstück, über Kuchenbuffet bis zum abendlichen Grillen mit Getränken ist für alles perfekt gesorgt!

Nach permanentem Werben von Karsten konnten schließlich 20 Boote den Verlockungen nicht widerstehen, super!

Was war los auf der Bahn:

Sommerliches Wettsegeln vom Feinsten bei mäßigem Ostwind um die 10 – 12 Knoten, später mehr und für die Leichtgewichte nicht mehr ganz so entspannt. Sie wurden am zweiten Tag entschädigt.

Etliche Crews, die sonst nicht so häufig auf Regatten anzutreffen sind, aber auch viele langgediente Fiven in teils sommerlichem Crewmix: Gestählt von der EM überzeugten Norbert und Sven am ersten Tag vor allem beim Wellenreiten downwind und lagen nach Tag 1 in Front, „Opa“ Walter segelte diesmal mit „Enkel“ Finn, der versuchte ihm Manieren am Start beizubringen (mit mäßigem Erfolg), Geeske, diesmal nicht mit Doro, ließ Enno in völlig neue Segelwelten eintauchen, Doro stattdessen auf dem Familienboot mit Freund unterwegs, die Tasche-Brüder nach anderthalb Jahren Segel-Abstinenz mit überzeugendem Sieg (Gratulation and welcome back!), Martin und Olli am zweiten Tag etwas ungeduldig am Start (2 BFD). Am Ende alles einigermaßen gerecht sortiert. Insgesamt 6 Wettfahrten um die 40 Minuten.

Entspannte Atmosphäre sowohl am Wasser als auch beim diesmal völlig unspektakulärem Slippen vom Beach.

Riesen Dankeschön an die wie jedes Jahr stets gutgelaunten SGJler, die sich beim Backen, Grillen und Frühstücks-Rührei (!) einmal mehr selbst übertroffen haben!

Wer noch nie da war, muss mal hin. Nächstes Jahr wohl gemeinsam mit den Hobie-Cats. Wir werden dabei sein!

Ulf und Jürgen

11.10.2019 | Das legendäre 505 Skiwochenende jetzt 2020

Liebe 505 Segler,

es ist wieder soweit, die Saison endet, die letzten Regatten sind bald durch , der Winter kommt.

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre habe ich wieder in der Axamer Lizum die Hütte reserviert.

Harry der Hüttenwirt hat uns bis Ende November 28 Betten im Birgitzköpflhaus für das Wochenende 07.02.-09.02.2019 vorreserviert.

Es gibt wie immer 2 Bett und 4 Bett Zimmer.

Frühere Anreise oder spätere Abreise ist natürlich auch in Absprache möglich.

Als langjährige Gäste bekommen wir einen vergünstigten Preis.

 

Wer mitfahren will schreibt bitte ein E Mail an mich und überweist bis spätestens 29.11.2019 pro Person auf das KV Konto:

1 Nacht 73 Euro (Sa/So)

2 Nächte 2x73 also 146 Euro (Fr-So)

Jede weitere Nacht 73 Euro

Im Preis enthalten ist wie immer:

Übernachtung

Großes Frühstücksbuffet

Abendessen drei Gänge

Getränke gehen extra

 

KV Konto ist:

Int 505 Class Deutschland

Postgiro Dortmund

IBAN: DE36440100460222739460
BIC: PBNKDEFFXXX (Dortmund)

 

Freue mich schon auf einen Tiefschneetraum und sehr lustige Abende wie die letzten Male.

Achtung: Alle Zimmer/Betten die nicht bis 29.11. angezahlt sind gebe ich am 30.11. zurück.

Sollten mehr als 28 Anmeldungen vorliegen geht es nach Eingang der Zahlungen, nicht nach Eingang der E Mails.

Fragen? Ruft an. 

 

Viele Grüße

Wolfi Stückl

0174 7505505

11.08.2019 | Euro 2019 Sonderborg DEN - Wasser sportlich - Land sympatisch

Die Europameisterschaft 2019 der 505er in Sonderborg/Denmark zeigte sich wetterdurchmischt, aber durchweg positiv. Bei sportlich hochwindigen Bedingungen auf dem Wasser wurden die Segler zu einem dänisch sympatischen Land-Programm in Sonderborg's Marina und Stadt eingeladen. Race Comittee - Land Orga - Launch Ramps - Logistics ... alles okay. Thanks to all volunteers. Tolle Veranstaltung für alle Teilnehmer - vorne und hinten im Feld, wie immer zeigte sich die sehr nette internationale 505-Community auf hohem Niveau, sportlich und sozial/kulturell. Danke an alle Teilnehmer.

Ergebnisse:

https://www.manage2sail.com/enUS/event/c2a21fa7-3d94-4a60-99a2-2a5d2195911a#!/results?classId=c55eb8a1-c23b-4f47-9d2f-1eef5f5dff88

Tracking:

https://www.tractrac.com/event-page/event_20190805_EM_1564666701/1593


Bilder:

https://www.facebook.com/int505/

 

Ahoi

Andreas "Kuny" Jungclaus

01.08.2019 | IDM 2019 Travemünde - Sommerfest auf Wasser und Land

Die IDM 2019 fand im Rahmen der Travemünder Woche statt. An 4 Tagen konnten bei verschiedenen Windbedingungen nur 7 Wettfahrten gesegelt werden, da am letzten Tag bei Flaute abgebrochen werden mußte. Trotzdem war es eine tolle Veranstaltung mit reellem Sport auf dem Wasser und jeden Tag einer Abend-Veranstaltung an Land, mit umfangreich freien Getränken und Mahlzeiten. Die Wasser- und Land-Orga wurde ausdrücklich von den Teilnehmern gelobt. However - etwas zu verbessern gibt es immer, dies also dann beim nächsten Mal.

Bei dem Trave-Race (Foto) präsentierten sich die 505er vor großem Publikum mit Live-Kommentar als sportliche und interessante Klasse.

Auch ein Neueinsteiger-Team war mit einem geliehenen Privatboot dabei. Den Bericht findet Ihr durch Klicken auf "Mehr anzeigen".

Ahoi .... Andreas "Kuny" Jungclaus

25.05.2019 | Offener Brief unseres Präsidenten

Es muss einfach mehr gesegelt werden!

28.01.2019 | WM in Freemantle - ein Regattabericht und Fazit der Juniorenweltmeister

Türkises Wasser, der berühmte Freemantle-Doktor und vielleicht ein Känguru? 

Wir sind in Australien! 

Gerade aus dem nasskalten Deutschland vom Tannenbaum aufgestanden, stehen wir nun auf einem neuen Kontinent 20.000 Kilometer entfernt. Doch trotz der enormen Distanz, hatte sich ein Großteil der weltweiten 505er Spitze zu den Worlds im australischen Fremantle zusammengefunden, um den Weltmeister zu küren.

Nach dem gemeinsamen Silvestersekt begannen am zweiten Januar die Wettfahrten mit 89 Teams. 12 davon waren aus Deutschland und sahen sich in Down Under insbesondere mit australischen und amerikanischen Seglern im Wettbewerb. Die Bedingungen haben die Erwartungen nicht enttäuscht. Der australische Sommer zeigte sich heiß, sonnig und mit wechselhaften Windbedingungen. 

Die internationalen Starkwindexperten sowie die Leichtwindfüchse hofften auf ihren Wind. Unsere Erwartungen an den berühmten Starkwind-Freemantle Doktor sollten uns nach vorne bringen, aber wurden im ersten Lauf mit weniger Wind enttäuscht, was sich direkt im ersten Streicher niederschlug. Speedprobleme, aber auch taktische Fehlentscheidungen zeigten uns, dass wir im Laufe der Regatta noch etwas zulegen müssen.

Zweites Rennen, zweite Chance. Es lief langsam besser mit einem 25. Platz. Trotzdem hatten wir uns den Start in das neue Jahr und den Start in die WM anders vorgestellt und waren noch von unser Ziel wieder Juniorenweltmeister zu werden weit entfernt. Nach kurzem Blick auf den Wetterbericht war er da, der Freemantle-Doktor und wir stellten bei 18 Knoten Wind den Mast nach vorne. In dem Rennen des zweiten Tages konnten wir nach anfänglichen Schwierigkeiten – Starte niemals neben den extrem schnellen Amerikanern- das Schiff 2-3 Grad tiefer Stellen und bei freiem Wind auf einem 13. Platz nach vorne segeln. Der Wind war nun auf über 20 Knoten aufgefrischt und durch die vielen Kenterungen, konnten trotz des tollen Einsatzes der Helfermotorboote keine weiteren Rennen mehr gefahren werden. 

Schade! Als Starkwindcrew hatten wir natürlich gehofft, dass wir jetzt richtig Gas geben können. Trotzdem konnten wir am nächsten Tag bei fantastischen Windbedingungen mit drei Läufen wieder angreifen. Ein neunter Platz bestätigte unsere Einschätzung, aber im nächsten Rennen kam es dann nach einem guten Start zu einem kleinen Dämpfer: Beim Bergen des Spis hatten wir einen Knoten im Spifall rauschten so 100 Meter am Lee-Gate vorbei. Natürlich kämpfen wir weiter, sodass wir uns bis zum Ziel auf Platz 24 vorarbeiten konnten. Im 6. Rennen und letzten Rennen des Tages ging es nur noch um das Überleben. Viele Segler kenterten auf dem Rennkurs und auch wir legten einen Sonnenschuss hin, der mit einem vollgelaufenen Boot quittiert wurde. Kreuz Anschlag rechts, eine Wende, Vollgas! Wir waren immer alleine fanden uns auf dem zufriedenstellenden 16. Platz wieder. 

Der Layday, der aufgrund des starken Windes genau richtig lag, gab wieder Gelegenheit zur Erkundung des fünften Kontinents – zumindest im näheren Umfeld. Bei einer gemeinsamen Fahrradtour auf der gut einer Stunde entfernten Rottnest Island, zusammen mit dem sympathischen polnischen Team, haben wir viele kleine Buchten bei Badepausen kennengelernt und bei 34 Grad Kraft für das Finale der Worlds getankt.

Am vorletzten Tag standen weitere zwei Rennen auf dem Plan. Im ersten Rennen wehte der Wind mit guten 12 Knoten. Trotz eines schlechten Startes sind wir dennoch unter den Top 30 an der ersten Luvtonne rausgekommen. Leider fehlte uns auf dem Downwind schlicht und einfach der Speed um den Platz zu halten. Im Ziel konnten wir nur Platz 37 einfahren. Im zweiten Lauf erwischten wir eine fast perfekte Startkreuz. Wir gingen als siebter um die erste Luvtonne und konnten auf dem ersten Downwind über die richtige Seite auf den vierten Platz vorfahren. 

Allerdings kam dann das Dreieck, was uns aufgrund des mangelden Downwindspeeds um 15 Plätze nach hinten geworfen hat. Im Ziel erreichten wir dann eine enttäuschenden 23. Platz – da wäre mehr drin gewesen! Die Neupositionierung der Spirollen nach vorne, um den Downwindspeed der Spitze zu erreichen, machte sich am letzten Wettfahrttag direkt positiv bemerkbar. Das war auch nötig, denn wir hatten am Vortag unseren Vorsprung auf unsere direkten Wettbewerber um den Juniorenmeistertitel, das südafrikanische Juniorenteam, eingebüßt. Jetzt mussten wir bei ähnlichen Windbedingungen wie am Vortag nochmal alles geben. 

Im ersten Rennen des Abschlusstages kamen die Südafrikaner einen Platz vor und ins Ziel.  Damit hatten wir im letzten Rennen alles in der eigenen Hand, um den Juniorenweltmeistertitel zu ersegeln. An der ersten Luvtonnen lagen wir 15 Plätze vor unseren direkten Konkurrenten, aber leider waren die beiden Jungs aus Südafrika sehr schnell auf dem Vorwind. Im gesamten Lauf war es ein Kopf an Kopf Rennen. Letztlich konnten die Südafrikaner das Rennen für sich entscheiden. Wir waren allerdings nur dicht dahinter und hofften, dass dieser Abstand noch reichen würde, um zum zweiten Mal nach Weymouth 2016 zum Juniorenweltmeister „gekürt“ zu werden. Ein Blick auf die Ergebnisliste und die große Freude kam auf: Wir hatten es geschafft! 

Mit unserer passablen Platzierung als 24. im Gesamtfeld hatten wir unser Ziel erreicht und bei unserer zweiten Teilnahme bei einer Weltmeisterschaft Sieger im Juniorenklassement. Nach den typisch aufwändigen Verlademaßnahmen in die Container konnten wir uns alle fertig für die Siegerehrung machen. Nach einer langen Nacht für die 505er-Klasse ging es für die meisten Deutschen zurück in die Heimat. Einige, darunter auch wir, machen noch eine kleine Reise durch Down Under. 

Unser Fazit: Wir sind eine erfolgreiche WM gesegelt. Allerdings ist der Abstand zur Weltspitze deutlich gewesen. Das gilt es im nächsten Jahr wieder aufzuholen.

 

Euer Timon und Morten GER 9101