Anstehende Regatten

27.09.2011 | IDM 505er Tutzing vom 30.9. – 3.10.2011!

Nach der starken EM in Malcesine steigt das 2. Top Ereignis des Herbstes nächstes Wochenende in Tutzing: die internationale deutsche Meisterschaft der 505er.

 

Zur IDM trifft sich erneut ein hochkarätiges Feld von knapp 60 Booten, um die internationale deutsche Meisterschaft auszusegeln. Da die Veranstaltung über die Grenzen Deutschlands hinaus für Interesse sorgt, ist die Teilnahme mit Teams aus 6 Nationen (Deutschland, Italien, Australien, Frankreich, Österreich und Schweiz) sehr international besetzt. Die IDM der 505er findet dieses Jahr im DTYC in Tutzing am Starnberger See statt.

 

Das offizielle Programm startet im DTYC am Donnerstag den 29.9. mit „Welcome Beer“, von Freitag bis Montag finden dann die 10 geplanten Rennen statt.

 

Bei den 505er treffen sich bekannte Namen der Segelszene und deshalb werden diese Rennen von vielen Segelbegeisterten nicht nur national mit Spannung verfolgt. Talentierte Nachwuchssegler steigen aus den olympischen Kaderschmieden in diese anspruchsvolle Rennjolle um und fordern die erfahrenen 505er Segler auf der Bahn zum Duell.

 

Wettfahrtleiter Robert Huber freut sich auf ein namhaftes Teilnehmerfeld: Der amtierende Europameister Schomäker/ Jess und deutscher Meister 2010 muss seine Führung gegenüber einem Top-Feld behaupten. Unter anderem gehen Findel/ Tellen, Heyer/ Salein, Kellner/ Stückl, Lehmann/ Oehme und Köchlin/ Achterberg an den Start.

Die Nachwuchscrew Winkel/ Winkel wird mit dem ihnen für die Saison 2011 von der Klassenvereinigung zur Verfügung gestellten Boot bei der IDM antreten.

 

Abgerundet wird die Veranstaltung natürlich neben vielen anderen Aktivitäten durch einen zünftigen Abend auf den Wies’n!

 

 

26.09.2011 | KV Boot Nachwuchsförderung der 505er Klasse weiter erfolgreich fortgeführt!

Auch die diesjährige Nachwuchscrew Winkler / Winkler sind begeistert und würden gern im 505er bleiben!

 

Das Konzept, einer motivierten Nachwuchscrew einen von der deutschen Klassenvereinigung und SAP voll gesponserten 505er zur Verfügung zu stellen, ist auch in diesem Jahr erfolgreich aufgegangen. Der 505er gilt als komplex und langwierig zu erlernen.  Dieses Jahr freute sich die 505er Klasse darüber, nach zwei erfolgreichen KV Boot Jahren im Norden, eine engagierte Crew aus Süddeutschland ausgewählt zu haben. Die diesjährig Nachwuchscrew mit Steuermann Daniel Winkler und dem Schotten Christian Winkler kommen aus dem Korsar. Die  beiden nahmen an diversen Regatten im Süden Deutschlands teil und konnten sich dort bereits in der vorderen Hälfte platzieren. Das große Highlight der Saison für die beiden wird die IDM in Tutzing nächstes Wochenende.

 

Und die beiden Segler selbst? Winkler/ Winkler sind begeistert von dem 505er!

Nachdem die beiden den Zuschlag für das Klassenboot erhalten haben, sind sie gleich am nächsten Tag noch im März auf ihrem Heimatrevier Bostalsee aufs Wasser. „Es war schon eine große Umstellung im Vergleich zum Korsar, da das Boot komplex und anspruchsvoll ist. Nach 1,5 Stunden war das Boot aufgebaut und der Trimm durchdacht. Auf dem Wasser konnten wir uns dann schon recht gut an das neue Boot gewöhnen. Die erste Regatta an der Bever im April war dann auch sehr lehrreich was gerade Trimm und Handling des Bootes bei Wind angeht.“ berichtet Daniel.

20.09.2011 | 505 European Championship Malcesine 2011 – Schomäker / Jess holen im letzten Rennen den Titel! 6 deu

Schomäker/ Jess holen als erstes Mixed Team den Sieg bei einer EM.

 

Die hochklassig besetzen Europameisterschaften 2011 am Gardasee in Malcesine sind gelaufen und die deutschen Teams fahren mit 6 Top Platzierungen nach Hause. Insgesamt waren 77 Boote aus 15 Nationen am Start. Am Gardasee traf sich fast alles, was Rang und Namen in der 505er Szene hat.  Da nur  5 Teams aus der Weltspitze fehlten, fanden die  Rennen auf echtem WM Niveau statt. Unter anderem „matchten“ sich:

-       Saugmann & Ramsbaek (DK): WM Titel 2007 und in den letzten Jahren immer unter den Top 6 der WM

-       Bojsen-Moeller & Bojsen-Moeller (DK):  Vize WM 2010, Dänischer Meister 2011, mehrfacher Europameister im 505er

-       Schomäker & Jess: Schomäker als beste 505er Steuerfrau und dt. Meister, Jess 505 Weltmeister und mehrfacher deutscher Meister

-       Findel & Tellen (GER): WM 3. 2006 und WM 4. In 2009, 2x Jugendweltmeister U-25 und Dt. Meister 2008/2009

-       Pinell (UK): 505 Weltmeister 2008 mit Schotte Ian Mitchell als 505 WM 1997 und 2006

-       Holt (US): 505 Vizeweltmeister 2009 & 2011

-       Stauffer & Jacot (SUI): 2011 Schweizer Meister

-       Diaz (US) ex. Weltmeister im Star und im Snipe

-       Quirk (AUS): Australischer Meister im 505er 2006, 2007 & 2009

-       Rush (GBR): ex. Weltmeister im Fireball

-       Smith (GBR): ex. Weltmeister im Fireball

-       Bogacki (GER): gerade 470er Olympia-Kampagne beendet, Französischer Meister 505

-       Kellner, Schoeler (GER): 2maliger KW Sieger im 505

... und viele Top-Segler mehr!

 

Das exzellente Regattarevier Gardasee bot den EM Teilnehmern eine grandiose Kulisse bei Temperaturen um 30 Grand und einer breiten Windpalette: von Starkwind bis Leichtwind Bedingungen.

Die EM hat die physische Kondition der Teams gefordert: es wurden 13 Rennen in 4 Tagen gefahren – jeweils morgens mit dem Vento aus Nord (erstes Signal um 7:55 Uhr) und nachmittags mit der Ora aus Süd (erstens Signal um 14 Uhr).

01.07.2011 | Kieler Woche 505er – Hunger holt 19. Kieler-Woche-Sieg!

505er Weltmeister Hunger/ Kleiner zeigen Top Performance bei Starkwindbedingungen

 

Wolfgang Hunger (PYC) fuhr seinen neunzehnten Sieg auf der Kieler Woche ein und baut damit auch seine Führungsrolle als ausdauerndster Kieler-Woche Sieger weiter aus.

Bei den Young European Sailings zu Pfingsten – der Generalprobe für die Kieler Woche  - hatten die beiden nur den 4. Platz erreicht. Jetzt punktgenau zur Kieler Woche haben die amtierenden Weltmeister ihre Topform wieder gefunden. In einem dramatischen Finale im Race mit Meike Schomäker/ Holger Jess zeigten die beiden, dass sie zu Recht die derzeit besten Segler der 505er Klasse sind.

Die weltweit führende 505er-Steuerfrau Meike Schomäker lieferte mit Holger Jess am Draht dem Weltmeister-Duo über alle vier Tage einen harten Kampf. Ein Tagessieg am Sonntagmorgen ließ sie punktgleich ins Finale gehen. Das letzte Rennen musste entscheiden, und da spielte der siebenmalige Weltmeister Hunger seine ganze Routine aus. "Schon am Start konnten wir sie abstreifen und auf die bevorteilte linke Seite fahren", berichtete Hunger der Kieler Woche. Ein dritter Platz reichte ihm, da Schomäker/Jess mit Platz sieben zufrieden sein mussten. "Es war ein unglaublich aufregendes Rennen. Wir wussten, dass die sieben Punkte Vorsprung vor dem heutigen Tag nicht viel waren. Und nach der ersten Wettfahrt des Tages kam alles auf das letzte Rennen an. Aber wir haben solche Situationen ja schon bei Welt- und Europameisterschaften erlebt. Wolfgang kann damit gut umgehen und hat das sehr gut gemeistert", fügte Julien Kleiner hinzu.

21.06.2011 | YES Pfingstbusch – Schomäker / Jess gewinnen souverän den Titel!

505er Weltmeister Hunger/ Kleiner bei schwierigen Windbedingungen nur auf Platz 4

Beim Goldenen Pfingstbusch / Young European Sailings fand am Pfingstwochenende der Leistungsvergleich zwischen den Spitzenseglern der 505er Szene in Europa statt. Die 505er Klasse ist die einzige Nicht-Nachwuchs-Klasse bei den YES und meldete auch dieses Jahr wieder ein sehr hochwertig besetztes Teilnehmerfeld.

Die deutschen Doppelt-Weltmeister Hunger/ Kleiner traten Seite an Seite mit dem deutschen Meister Schomäker/ Jess gegen die dänischen Spitzensegler Boijsen-Moeller (Olympiasieger) und Jan Saugmann (Weltmeister) an. Martin Görge segelte mit Torsten Haverland an der Vorschot. Der DSV-Vizepräsident für Leistungs- und Wettsegeln ließ sich die Teilnahme nicht nehmen. Auch die Matchracer und Ex-FD-Segler Carsten Kemmling und Andreas Willem, nahmen begeistert am Event teil. Damit schafften es die 505er mal wieder, bekannte Segler aus anderen Regattaklassen für sich zu gewinnen.

Einzig der Wettergott war sehr launisch. Trotz Sonne und Wind satt, waren die Segelbedingungen eher tricky: der Wind war drehend und böig. Hier konnten insbesondere die leichteren Crews punkten.

04.04.2011 | SAP 505 Worlds Hamilton Island – Hunger/ Kleiner Weltmeister 2011!

Hunger und Kleiner sind Weltmeister! Das Team konnte in einem dramatischen und nervenaufreibenden Rennen seine Führung behaupten und den Titel auch in 2011 nach Hause bringen. Für Hunger ist es der fünfte WM-Erfolg im 505er – nachdem er den Titel bereits zweimal im 470er geholt hatte. Julien Kleiner gewinnt mit Hunger seinen zweiten WM-Titel in Folge. 

 

Der Ausgang der WM hing allein vom letzten Rennen ab. Es war ein dramatischer Fight zwischen den amtierenden Weltmeister Wolfgang Hunger/Julien Kleiner aus Deutschland und den Starkwindfreunden Mike Holt/Carl Smit aus den USA. Sandy Higgins/Paul Marsh aus Australien waren mit 7 Punkten schon fast zu weit entfernt, um wirklich gefährlich zu werden.

 

Die deutschen Weltmeister 2010 starteten mit einem kleinen Vorsprung von 3 Punkten und stellten sich gedanklich auf ein Matchrace mit Mike Hold/Carl Smit ein.

Als die Wettfahrtleitung mit Kevin Wilson das Rennen startete blies der Wind mit 15 Knoten und eine Front ging durch. Der Start wurde abgebrochen und die Front abgewettert. Danach änderten sich die Segelbedingungen: grossen Wellen, Strömung und schwankende Windbedingungen um die 20 Knoten mit großen Windlöchern bestimmten das Rennen.

Die Amerikaner Howie Hamlin/ Andy Zinn führten das neu gestartete Rennen vom 1. Schenkel an und haben das Rennen souverän mit deutlichem Vorspruch für sich entschieden. Die Aufmerksamkeit aller lag jedoch auf dem Kampf zwischen Hunger und Holt.

 

Hunger berichtete „Wir hatten einen ziemlich guten Start und heftete uns an die Fersen von Michael Holt, so dass wir mit den führenden drei Booten die erste Tonne umrundeten. Mal war der eine vorn, mal die anderen.“     

Hamlin/Zinn konnten sich dann deutlich absetzen, dann kamen Holt und die Dänen Saugmann/ Ramsbaek. Hunger hing ihnen an den Fersen. Die drei kämpfen miteinander, jedoch schlief der Wind ein, so dass es für Holt/Smit unmöglich war, sich abzusetzen. Der Rest des Feldes blieb deutlich zurück. Holt konnte die für den Sieg notwendigen 4 Boote nicht zwischen sich und Hunger bringen und musste seine Strategie ändern.  Sie versuchten jetzt im Matchrace Stil Hunger/Kleiner wieder ins Feld zurückzusegeln.

Eine erfolgreiche Strategie, jedoch zu spät gestartet, um am Ende die notwendigen Früchte zu tragen.

Beobachter sehen Holt und Hunger zusammen mit Halbwind übers Feld heizen. Hunger versucht, sich mit einem Leedruchbruch vom Gegner zu lösen. Dies will nicht gelingen. Dann nach einer unorthodoxen Halse kommt Hunger frei und kann mit einem knappen Abstand von ein paar rettenden Sekunden die Ziellinie vor Holt erreichen.

Damit landen Hunger/Kleiner auf dem 6. Platz und Holt/Smit auf dem 7. Platz, während die Dänen Saugmann/Ramsbaek und die Amerika’s Cup Segler Molloy/Turner entspannt an den kämpfenden Konkurrenten auf den 2. und 3. Platz vorbei segeln konnten.

 

31.03.2011 | SAP 505 Worlds Hamilton Island – 3 Teams kämpfen um den WM Titel!

Es war einer der härtesten Tage der WM bisher. Das Wetter zeigte sich von seiner toughen Seite. Und dann liessen sich am Ende des 5. Rennens die Australier noch den Sieg im letzten Augenblick stehen.

 

Eins ist jedenfalls klar, der Ausgang der WM hängt vom morgigen Rennen ab. Es wird ein Fight zwischen den Weltchampions Wolfgang Hunger/Julien Kleiner aus Deutschland, Mike Holt/Carl Smit aus den USA und Sandy Higgins/Paul Marsh aus Australia.

 

Diesen Nachmittag hat Hunger fast darum gebeten, dass der Wind morgen nicht zu stark wird. „Im 6. Rennen heut, was es schon fast zu viel Wind für uns.“ Gab er zu, „Mein Team ist schon recht leicht für das Boot und Mike Holt ist schneller bei diesem Wind unterwegs, ihr Team Gewicht passt optimaler , they suit it better. Maybe there is too much wind to race tomorrow?”

 

“We got stuck on the wrong side of a shift coming out in the first race, but we fought our way back to fourth. That is not how we like it,” Hunger added. “We can do better than that.

 

“In the second race, we played it a little safe in setting spinnakers, and even then we ripped one all the way down. We saw others in trouble and we didn’t want that to happen to us,” admitted Hunger, who is currently carrying a worst score of 15th.

 

Holt, on the other hand, relishes the chance of sailing in big winds again. “The second race was very shifty and much windier; perfect sailing conditions. We led from start to finish, but we didn’t pick all the shifts right, we won on sheer boat speed,” he said.

 

However, their winning margin was sizeable, so much so, that Holt said, “we couldn’t see who finished second, we were around 600 metres in front of them and the visibility was poor.”


30.03.2011 | SAP 505 Worlds Hamilton Island – USA und AUS sind Hunger/Kleiner dicht auf den Fersen!

Nach 3 Tagen unfreiwilligem Layday, ging es heute mit Voll-Dampf wieder los. Der Windgott hatte endlich sein Einsehen und bot den WM Teilnehmern exzellente und herausfordernde Bedingungen an:  15-20 Knoten Wind und spannende Wellen zum Absurfen.

Diese Bedingungen wurden von einigen der Teams bestens beherrscht und so konnten sie zu den noch führenden Deutschen Hunger/Kleiner deutlich aufschliessen.

 

Mike Holt mit seinem Schotten Carl Smit (USA) konnte heute an seinem 43. Geburtstag bei diesen Bedingungen auftrumpfen und entschied das 3. Rennen für sich. Holt musste sich den knappen Sieg gegenüber den Gewinner des 4. Rennens, Sandy Higgins/Paul Marsh, den Amerikanern Howie Hamilin/Andy Zinn und den Engländern Luke Molloy/Jim Turner allerdings hart erarbeiten. Das Ende des Rennens war ein eindrucksvolles Bild, die konkurrierenden Teams surften Seite and Seite die grossen Wellen ab und kämpften um den Sieg.

 

28.03.2011 | SAP 505 Worlds Hamilton Island - Hunger/Kleiner gehen souverän mit 2 Siegen in Führung!

 Die Weltmeister 2010, Wolfgang Hunger und Julien Kleiner, lassen auch bei der diesjährigen WM nichts anbrennen und übernehmen am 1. Eröffnungstag souverän die Führung. Das Top Team konnte beide Rennen bei stürmischen und böigen Bedingungen klar für sich entscheiden und liegt damit bereits mit 7 Punkten vor dem 2. platzierten Team Ted Conrads/ Brian Haines.

 

Hunger und Kleiner führten nach einem super Start das erste Rennen bei 15 Knoten Süd-Ost Wind bereits von der ersten Tonne an und konnten diesen Vorsprung bis zum Sieg halten. Die Süd-Australier Sandy Higgens/ Paul Marsh schlossen das Rennen auf dem 2. Platz vor den Amerikanern Mike Holt/ Carl Smit ab.

 

Im zweiten Rennen haben Hunger und Kleiner sich nach einem schlechten Start mit einer deutlichen Aufholjagd an 8 hochkarätigen Crews vorbeigearbeitet, um auch diesen Sieg im 2. Rennen für sich zu entscheiden. 

„Die Segelbedingungen waren ungewöhnlich und mental schwierig zu segeln.“ sagte Wolfgang Hunger, Julien Kleiner ergänzte „Wir sind diese Art von Wellen nicht gewohnt, sie gehen überall hin und wir waren sehr froh, dass wir sie im 2. Rennen dann doch im Griff hatten. Wolfgang ist super konzentriert gefahren. “  

15.03.2011 | SAP 505 World Championship Hamilton Island 20. März – 1. April - die führenden deutschen 505er Teams

Nach den glänzenden Leistungen der Deutschen bei der letzten WM, mit 5 deutschen Teams unter den Top 10 Teams, lässt die WM in Australien wieder Bestleistungen erwarten.

Dank modernster Berichterstattung durch den Hauptsponsor SAP werden die Rennen down under wieder hautnah erlebbar sein.

 

Einen Sieger zu prognostizieren ist unmöglich, das Feld ist leistungsstark und die Konkurrenz ist gross. Zurzeit gibt es 85 Meldungen mit Teams aus 8 Nationen.

Aus Deutschland sind natürlich die Weltmeister 2010, Hunger & Kleiner, mit dabei, um ihren Titel zu verteidigen. Aber auch die Performance der aktuellen deutschen Meister Schomäker / Jess (Platz 5 und bestes mixed Team 2010) oder Lehmann / Oehme (Platz 9) und Birkner / Stenger (bestes Frauen Team) werden die daheimgebliebenen Segler mit Spannung verfolgen.

17.12.2010 | Erfolgreiche Nachwuchsförderung der 505er Klasse wird auch in 2011 fortgeführt!

Diesjährige Nachwuchscrew Kemper und Krause sind begeistert und bleiben beim 505er!

 

Das Konzept, einer motivierten Nachwuchscrew einen von der deutschen Klassenvereinigung und SAP voll gesponserten 505er zur Verfügung zu stellen, ist auch in diesem Jahr erfolgreich aufgegangen. Der 505er gilt als komplex und langwierig zu erlernen, um so mehr freuten sich die 505er Segler darüber, bei der Auswahl des zu fördernden Nachwuchsteams das richtige Händchen bewiesen zu haben. Die ausgewählte Nachwuchscrew mit Florian Kemper (Hamburg) und Michael Krause (Kiel) war begeistert und zeigte, dass sich talentierte Nachwuchssegler mit guter Betreuung und gutem Material zügig in der Klassenspitze etablieren können. Die  beiden nahmen an allen wichtigen Regatten dieses Jahres teil, unter anderem der Kieler Woche, der deutsche Meisterschaft in Warnemünde und der WM in Aarhus und konnten im Verlauf der Saison eine steile Erfolgskurve präsentieren. Insgesamt haben die beiden einen sensationellen 7. Platz in der deutschen Rangliste erreichen können.

26.11.2010 | Melderekord bei den 505ern: Saisonabschluss mit 43zig 505ern auf der Elbe im November!

Die 505er wollen die Saison nicht beenden und weigern sich ihre Boote ins Winterlager zu schieben!

 

 

Zum Meldeschluss der diesjährigen Letzten Helden lagen dem BSC sensationelle 43 Meldungen der Fiven vor und die 505er waren damit die stärkste Klasse von 167 Meldungen.

Sensation für eine Veranstaltung im November!

 

Der Windbericht mit vorhergesagten schwachen Winden wollte dieser Euphorie nicht ganz folgen, aber trotz anfänglicher Flaute waren dann doch noch 33 Fiven am Start. Der Hamburger Segelclub, als Club mit der größten 505er Flotte in Deutschland, war mit sensationellen 14  Mannschaften vertreten.

08.08.2010 | Hunger/ Kleiner neue Weltmeister im 505er 5 deutsche Teams unter den Top 10

 Hunger/ Kleiner souveräne Sieger der WM bei extrem wechselnden Windbedingungen.

 

Die Weltmeisterschaft in Dänemark direkt vor der deutschen Haustür ist erfolgreich gelaufen und die deutschen Teams sind mit 5 Top Platzierungen und 4 von 5 Sondertiteln in der Tasche zurück auf dem Weg nach Hause.

Das exzellente Regattarevier Aarhus bot den WM Teilnehmern die breite Palette an Wetterbedingungen: von Starkwind bis trickig drehenden Leichtwind Bedingungen.  Eine Windpalette von 1 bis zu 6 Windstärken an einem einzelnen Regattatag war keine Seltenheit.

 

Die deutschen Teams haben sich in diesem fordernden WM-Umfeld von 126 Startern aus 11 Nationen so gut wie noch nie geschlagen:

 

5 Teams unter den Top 10:

Hunger/ Kleiner (Platz 1), Schomäker/ Jess (Platz 5), Böhm / Roos (Platz 7), Lehmann/ Oehme (Platz 9), Görge/ Görge (Platz 10)

 

4 von 5 Sondertiteln:

Bestes Mixed-Team Schomäker/ Jess (Platz 5)

Beste Frau in der WM Geschichte Meike Schomäker (Platz 5)

Bestes U25 Team Heyer / Salein / (Platz 34) /ebenfalls mixed

Bestes Damen Team Birkner / Stenger (Platz 41)

Nur der Titel für das schnellste Seniorenteam ging nicht an die deutschen Teams, sondern an die Altmeister Jacob und Jörgen Bojsen-Möller.

 

Der wohl spannendste Tag der WM war der 5. Wettfahrttag, mit extrem wechselnden Wetterbedingungen und Winddrehern bis zu 90 Grad. Das bereits führende deutsche Team Hunger / Kleiner beherrschte selbst diese anspruchsvollen Wetterbedingungen perfekt und konnte die WM nach heftigem Nervenkitzel endgültig für sich entscheiden: Beim ersten Start des 8. Rennen fielen Hunger/Kleiner zuerst bis auf den 40zigsten Platz zurück, konnten sich dann aber wieder nach vorn arbeiten und die Führung übernehmen. Doch dann die Enttäuschung, denn das Rennen wurde auf Grund der wechselnden Windverhältnisse abgebrochen und wurde erst wieder nach einer Stunde um 17.05 Uhr am frühen Abend angeschossen. Die Wiederholung dieses Rennens war mit einer durchziehenden Gewitterfront mit Windstärken um die 6 Beaufort mindestens genauso spannend. Hunger/ Kleiner bestätigten ihre Favoritenrolle und konnten sich souverän wieder an die Spitze setzen und das Feld anführen. Erst kurz vor Ende des Rennens übernahmen die Amerikaner Conrads/ Haines die Führung von dem deutschen Team bei abflauenden Winden. Der 2. Platz von Hunger/ Kleiner im 8. Rennen brachte die Entscheidung für den WM Sieg, da die bisher 2. platzierten Dänen Bojsen-Möller als 12. ins Ziel kamen. Alles in allem eine von allen anerkannte großartige Performance der neuen Weltmeister Hunger/ Kleiner!

03.08.2010 | 505er Klasse - Worlds – Tag 4 nach klarer Führung von Hunger/ Kleiner holen Bojsen-Møller auf

Die Spannung steigt weiter und Hunger/Kleiner müssen Ihre Führung deutlich verteidigen.

 

Die letzten 2 Racing Tage waren durch eher leichtere, drehende Winde mit 2-3 Windstärken bestimmt. Taktische Windbedingungen, die das deutsche Team Hunger/ Kleiner gut beherrschen. Der dritte Racing Tag dominierte das Team mit einem 1. und 2. Platz und konnten so ihre Führung mit 7 Punkten klar vor Bojsen-Möller ausbauen.  Heute jedoch griffen Bojsen-Möller deutlich in beiden Rennen an und der Abstand schmolz dank des 1- und 2. Platzes der beiden auf nur 2 Punkte.  Hunger/ Kleiner dürfen sich jetzt keinen Fehler mehr erlauben: “Wir hatten einige tough Momente heute, aber nachdem wir auf den 25. Platz zurückgefallen sind, haben wir uns im 1. Rennen wieder auf den 5. Platz vorgearbeitet und dann wieder vom 17th auf den 2. Platz! 

Ian Pinell folgt bereits mit einigem Abstand auf Platz 3 und Hamlin/Zinn auf Platz 4.

01.08.2010 | 505er Klasse - Worlds starten mit Starkwinden erfolgreich in Aarhus, Hunger/ Kleiner in Führung

Teams und Material werden bis an ihre Grenzen gefordert.

 

Mit Böen bis zu 30 Knoten starteten die Weltmeisterschaften in Aarhus fullminant und forderten viel von Material und Mannschaft. Die Windbedingungen waren zu tough für einige der Teams, so dass gerade am 1. Tag ein kleineres Feld der Top Teams auf dem Wasser sich herausforderte.  Viele fühlten sich an die WM von San Franzisco 2009 erinnert.

 

Es passierte viel Bruch, der dazu führte, dass die 2007 World Champions Jan Saugmann und Morten Ramsbaeck aus Dänemark an führender Position im 1. Rennen aufgeben mussten. Auch Mike Holt und Carl Smit aus den USA erwischte das gleiche Schicksal, nachdem sie gerade die führende Position von Saugmann übernommen hatten. Das 1. Rennen konnten so Ian Pinnell/Ian Mitchell für sich entscheiden, US Howie Hamlin/Andy Zinn folgten auf dem 2. Platz. Findel/ Tellen brach der Mast 100 Meter vor dem Ziel auf dem dritten Platz liegend.

Im 2. Rennen frischte der Wind noch mehr auf, das Starkwind erprobte US Team Hamlin/ZInn führte in diesem Rennen für eine lange Zeit, dicht gefolgt von den Deutschen Wolfgang Hunger / Julian Kleiner. Kurz vor Ende des Rennens konnten Hunger/Julian mit einem taktischen Schlag  das Rennen für sich entscheiden.

27.07.2010 | 505er Klasse - PreWorlds sind erfolgreich in Aarhus, Dänemark, gestartet!

Modernste Berichterstattung für eine anspruchsvolle, high-tech Bootsklasse

 

Eine high-tech Regattajolle verdient modernste Berichterstattung und genau das bekommt die 505er Bootsklasse zur SAP Weltmeisterschaft, die nächste Woche in Aarhus, Dänemark, stattfinden wird.

 

Freunde des Segelsports aus der ganzen Welt werden die Möglichkeit haben, live Berichterstattungen wie beim Americas Cup zu erleben. Durch die Allianz diverser Medien wie Videokameras und GPS-Geräte an Bord der Boote, sowie Podcasts und die Nutzung von sozialen Netzwerke wie Twitter und Facebook ist eine umfangreiche Liveberichterstattung der SAP Weltmeisterschaft gewährleistet. Die Plattform dafür bietet die Offizielle Event - Webseite: www.505sapworldchampionship2010.com

 

26.07.2010 | Fischer / Dehne gewinnen die Travemünder Woche im 505er

Neu gebildetes Mixed Team gewinnt souverän die Travemünder Woche in der 505er Klasse.

 

 

Lübeck-Travemünde - Bei den schnellen Rennjollen der internationalen 505er Klasse stand die Travemünder Woche in diesem Jahr im Schatten der Weltmeisterschaft im dänischen Aarhus. Viele Teams waren bereits zu den PreWorlds unterwegs, um das Revier schon vor der am 29. Juli beginnenden 2010 SAP World Championship unter Wettkampfbedingungen kennen zu lernen. Trotzdem hatten 15 Teams gemeldet. Und wie sich zeigen sollte war Travemünde wieder mal eine Reise wert.

 

Pünktlich zum Start der 121. Travemünder Woche hatte die Sommerflaute eine Pause eingelegt. Bei besten Wetter- und Windbedingungen schickte der oberste Wettfahrtleiter Walter Mielke am Sonnabend (24. Juli) die Athleten auf das Wasser. Den Seglerinnen und Seglern stand ein arbeitsreicher Tag bevor.

 

Mit Spannung wurde in Travemünde das Abschneiden eines neuen Mixed-Teams erwartet. Steuerfrau Helen Fischer (Berlin) und Vorschoter Lars Dehne (Wiesmoor), beide erfahrene 505er Segler, bilden seit kurzem ein Team. Nach einem dritten Gesamtrang in ihrer ersten gemeinsamen Regatta am Walchensee, stand nun die erste Seeregatta auf dem Programm.

 
 

12.07.2010 | Schomäker/Jess neue deutsche Meister im 505er Segeln, erstmalig eine deutsche Meisterin bei den Five

IDM 2010 in Warnemünde als top Vorbereitung für die WM in Aarhus Ende Juli.
 
In sieben Wettfahrten bei Leichtwindbedingungen haben die Seglerinnen und Segler der schnellen 505er Rennjollen ihre erste deutsche Meisterin, die Steuerfrau Meike Schomäker, gekührt. Ihr Vorschoter Holger Jess konnte bereits zum 11. Mal diesen Titel für sich verbuchen, erstmalig bereits zur IDM 1985. Das Generationen-Erfolgs-Duo gehört eindeutig zu den Top Favoriten der 505er Szene bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Aarhus/Dänemark, so dass Holger Jess meint: „ Nach 2 verschenkten Gesamtsiegen bei der dänischen Meisterschaft und der Kieler Woche fahren wir jetzt mit dem Titel „Deutscher Meister“ und dem wohl derzeit schnellsten Am-Wind-Boot entspannt zur WM.“

09.07.2010 | 505er IDM 2010, Warnemünder Woche: erster Wettfahrttag mit 4 Rennen ging bis spät in den Abend

Schomäker/Jess vor Stengel/Feller und Hunger/Kleiner

Die deutschen Top Favoriten der 505er Szene treffen sich derzeit in Warnemünde im Rahmen der deutschen Meisterschaft auf dem Wasser. Insgesamt steht mit 49 Startern ein starkes Feld am Start.

 

Der erste Wettkampftag stellte die Durchhaltekraft der Teams auf die Probe: 1. Start um 11 Uhr, 2 Wettfahrten wurden bei Schwachwind um 1-2 Beaufort mit Winddrehern ausgetragen. Dann schlief der Wind ein und das Feld wartete bis zum Nachmittag auf dem Wasser. Beste Badebedingungen!

Am Nachmittag setzte die Thermik ein, und bei guten Bedingungen konnten dann 2 weitere Wettfahrten ausgetragen werden. Ein langer heißer Tag auf dem Wasser, denn erst gegen 21 Uhr waren die Teilnehmer wieder zurück im Hafen.

06.07.2010 | 505er IDM 2010, Warnemünder Woche: spannende Races als Generalprobe für die WM in Dänemark

Top Favoriten wie Hunger/Kleiner, Schomäker/Jess und Findel/Tellen am Start
 
Die deutschen Top Favoriten der 505er Szene werden sich im Rahmen der deutschen Meisterschaft gebührend miteinander messen. Beobachter der 505er Klasse sehen dies als die Generalprobe für die in 2 Wochen nachfolgende WM in Aarhus, Dänemark (24. Juli – 5. August 2010). 

27.06.2010 | Achtzehnter Kieler Woche-Sieg für Dr. Wolfgang Hunger

Hunger/Kleiner zeigen sich im 505er in Bestform und setzen sich gegen die dänischen Rivalen durch.
 
Mit nur einem Punkt Vorsprung vor den Weltmeistern von 2007, Jan Saugmann und Morten Ramsbæk aus Kopenhagen, fuhr Wolfgang Hunger (PYC) seinen achzehnten Sieg auf der Kieler Woche ein und baut damit auch seine Führungsrolle als ausdauerndster Kieler-Woche Sieger aus, denn sein ärgster Konkurrent um diesen inoffiziellen Titel, der dänische Olympiasieger Jacob Bojsen-Møller, kam auf den vierten Platz und bleibt damit bei sechzehn Kieler-Woche Siegen. Bei den Young European Sailings zu Pfingsten hatten die beiden dänischen Top-Teams noch vorn gelegen. Hunger/Kleiner wurden damals nur achte und haben wieder einmal punktgenau zur Kieler Woche ihre Topform gefunden. Damals wie heute auf dem dritten Rang: Meike Schomäker und Holger Jess.

05.02.2007 | Dänen werden 505er-Weltmeister

Jan Saugmann und Morten Ramsbæk gewinnen in Australien – Deutscher Nachwuchs schlägt sich hervorragend.

Adelaide, Süd-Australien. Während die meisten Segler in unseren Breitengraden ihre Boote noch im warmen Schuppen stehen haben, ist auf der Südhalbkugel Hochsommer. Alle paar Jahre findet daher die Weltmeisterschaft der 505er-Rennjolle in Australien statt, einer Hochburg der Bootsklasse. 2007 war Adelaide im Süden des Kontinents Austragungsort, Hauptsponsor die deutsche Softwareschmiede SAP.

24.08.2006 | Anspruchsvolle Wettfahrten bei der Deutschen Meisterschaft

Routiniers Dietrich Scheder-Bieschin und Rainer Görge setzten sich nur knapp
gegen den Nachwuchs durch.


Norderney - Die diesjährige Deutsche Meisterschaft in der 505er-Rennjolle fand vom 17. bis
19. August 2006 auf Norderney statt. Insgesamt waren 52 Teams angereist, um in neun
Wettfahrten auf der Nordsee vor Norderney den Deutschen Meister zu ermitteln.
Am ersten Wettfahrttag hatten Wettfahrtleitung und Teilnehmer mit flauen und drehenden
Wind zu kämpfen. An der ersten Bahnmarke führte die Lokalmatadoren Nicolai Völckner und
Lars Dehne (Aurich/Wiesmoor) das Feld an; sie mussten sich aber im Verlauf des Rennes
Helen Fischer (Berliner YC) und Angela Stenger (Münchner YC) als Siegerinnen sowie Sophie
Söllner und Wolfgang Stückl als Zweitplatzierte geschlagen geben.Im zweiten Start zeigten sich viele Segler übermotiviert, auch drückte die Tidenströmung das
Feld zu früh über die Startlinie. Nach mehreren Fehlstarts verschärfte Wettfahrtleiter Hans-Herbert
Hoffmann vom Norddeutschen Regattaverein die Regeln durch das Setzen der
schwarzen Flagge. Ab sofort wurden alle Boote disqualifiziert, die in der letzten Minute vor
dem Start die Startlinie überfuhren. Insgesamt wurden sieben Boote von der zweiten
Wettfahrt ausgeschlossen, darunter einige Titelaspiranten.
Einmal gestartet, wurde das Rennen nicht einfacher. Die frischgebackenen WM-Dritten Jens
Findel (SVG) und Johannes Tellen (RSC 77) kamen mit den heftigen Winddrehern am besten
zurecht, gefolgt von Dietrich Scheder-Bieschin (NRV) mit Rainer Görge (CKA) sowie Karsten
Lahrs und Peter Gerdts.
Findel und Tellen nutzten ihre Form und entschieden auch das dritte Rennen des Tages für
sich. Zweite wurden Tim Böger und Thomas Jung, als Dritte gingen Markus Mühlbauer und
Lars Kruse über die Linie.
Am nächsten Tag strapazierte eine lang anhaltende regnerische Flaute die Nerven der
Teilnehmer. Erst am späten Nachmittag gelang es, eine Wettfahrt zu starten. Am Ende der
Wettfahrt hatten Sophie Söllner und Wolfgang Stückl, die schon auf der WM in England
exzellente Leichtwindform gezeigt hatten, den Bug vorn. Als zweite kamen Volker Niedek
und Stefan Heising vom Steinhuder Meer ins Ziel. Dritte wurden Helen Fischer und Angela
Stenger, die auch nach dem vierten Rennen weiterhin die Gesamtwertung mit nun 14
Punkten vor dem Mixed-Team Söllner/Stückl mit 19 Punkten anführten. Zum ersten Mal in
der Geschichte der Bootsklasse lag eine Frauencrew in Führung der Gesamtwertung bei einer
deutschen Meisterschaft. Auf dem dritten und vierten Rang lagen nun punktgleich die
beiden Favoritenteams Findel/Tellen und Scheder-Bieschin/Görge mit je 23 Punkten.
Auch der Samstag begann mit wenig Wind, trotzdem konnten drei Wettfahrten gesegelt
werden. Es war der Tag der WM-Dritten des Jahres 2005: Dietrich Scheder-Bieschin und
Rainer Görge überzeugten mit den Platzierungen zwei, eins und zwei in den letzten drei
Wettfahrten. Das führende Team der letzten Tage, Fischer/Stenger, vergab mit einem 27.
Platz im letzten Rennen alle Siegchancen. Die Nachwuchshoffnungen Findel/Tellen konnten
am letzten Tag noch zwei Siege einfahren, doch die nunmehr vier Siege in sieben
Wettfahrten reichten knapp nicht für den Titel, da mit einem 17. und einem 11. Platz zwei
Ausrutscher vorlagen, von denen einer mit in die Wertung genommen werden musste. Die
bisher Zweitplatzierten Söllner/Stückl zeigten ebenfalls Nerven und rutschten mit einem 11.
Rang im letzten Rennen auf den fünften Gesamtrang ab.

07.08.2006 | Britischer Heimsieg bei 505er-Weltmeisterschaft

Generationswechsel bei deutschen Seglern

Mit einem knappen Sieg für Mark Upton-Brown und Ian Mitchell gingen am Freitag bei Ports-mouth
die diesjährigen Weltmeisterschaften in der internationalen 505er-Rennjolle zu Ende.
Den Lokalmatadoren vom ausrichtenden Hayling Island Sailing Club genügte ein dritter Platz
im letzten von insgesamt sieben Rennen, um sich gegen Howard Hamlin und Jeff Nelson aus
den USA zu behaupten. Die Amerikaner waren mit drei Punkten Rückstand in den letzten
Lauf bei schwachen westlichen Winden gegangen, und benötigten damit drei Plätze Vor-sprung
vor den Briten, um den Titel noch zu erringen. Am Ende des spannenden Finales la-gen
Hamlin und Nelson zwar auf Platz zwei, es gelang ihnen aber nicht, die erforderlichen
zwei Schiffe zwischen sich und die Briten zu bringen. Upton-Brown und Mitchell waren be-reits
1997 Weltmeister im 505er geworden, hatten sich zwischenzeitlich aus der Klasse zu-rückgezogen
und sich nun vom Boatspeed-Guru Holger Jess ein neues Boot ausbauen lassen.

27.07.2006 | WM der 505er-Segler ohne klaren Favoriten

„Bäumchen wechsle dich“ bei den Teilnehmern

Wenn am kommenden Samstag vor der englischen Hafenstadt Portsmouth die
Weltmeisterschaften im 505er-Segeln beginnen, sind die eigentlichen Topfavoriten nicht am
Start. Dr. Wolfgang Hunger (PYC) und Holger Jess (KYC) hatten im Vorjahr in Warnemünde
mit ihren dritten WM-Titel ihre Ausnahmestellung in der hochkarätigen Klasse unterstrichen.
Dennoch treten sie nicht zur Titelverteidigung an. Grund: berufliche Belastungen würden
nicht genügend Zeit für ein ausreichendes Training lassen.

20.01.2006 | 505er ermitteln Deutschen Meister im Rahmen der Travemünder

Letzter Test für die Weltmeisterschaften vor Warnemünde im August.
Die am Samstag beginnende 116. Travemünder Woche kann sich in diesem Jahr
über einen besonders hochklassigen Regattakalender freuen. Schließlich stehen
insgesamt neun nationale und internationale Meisterschaften auf dem Programm.
Neben der Weltmeisterschaft der Trapez-Einhandjolle Contender steht dabei
vom 23. bis 26. Juli die internationale Deutsche Meisterschaft der 505er-Zweimannjolle
im Mittelpunkt. Der 505er gilt als die Jollenklasse mit dem weltweit
höchsten Niveau nach den Olympiaklassen. Dabei gehören mehrere deutsche
Teams zur Weltspitze. Die IDM ist die letzte wichtige Regatta vor der Welt-meisterschaft,
die in diesem Jahr ebenfalls in Deutschland stattfindet. Die sportliche
Zweipersonenklasse hat ihre fünfzigste WM nach Deutschland vergeben, um eine
der aktivsten Nationen in dem weltweit beliebten Boot zu ehren. Das Konzept ist
aufgegangen, denn mit über 170 Meldungen wird die größte WM in der Geschichte
der Klasse erwartet.

20.01.2006 | Melderekord zur 505er Weltmeisterschaft

Rostock erwartet mehr als 160 Boote zu den Titelkämpfen im August. Erstes
Kräftemessen auf der Kieler Woche.
Wenn am kommenden Samstag die Kieler Woche mit den Regatten der
Internationalen Klassen beginnt, wird die Bahn „Charlie“, weit draußen vor
Schwedeneck, besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Hier starten die schnellen 505er-Rennjollen, und in diesem Jahr ist die Spannung
besonders hoch. Die 505er Segler befinden sich mitten in der Vorbereitung auf ihre
Weltmeisterschaft, die im August vor Rostock-Warnemünde stattfindet. Die sportliche
Zweipersonenklasse hat ihre fünfzigste WM nach Deutschland vergeben, um eine
der aktivsten Nationen in dem weltweit beliebten Boot zu ehren. Das Konzept ist
aufgegangen, denn mit über 160 Meldungen wird die größte WM in der Geschichte
der Bootsklasse erwartet.

20.01.2006 | Wolfgang Hunger und Holger Jess Deutsche Meister

Das erste Ergebnis der Warnemünder Woche steht fest: Bei der
internationalen Deutschen Meisterschaft der 505er holten sich Dr.
Wolfgang Hunger (Potsdamer Yachtclub) und Holger Jess (Wassersportclub
Wittensee) mit vier ersten und einem dritten Platz den Titel. Dabei
hatte es gar nicht gut angefangen: mit Ruderbruch mussten sie gleich am
ersten Tag aufgeben. Da die Hälfte des Feldes ähnliche Probleme hatte,
blieb es bei knapp sieben Bft. bei nur einer Wettfahrt am Freitag.
Als der Wind am Samstagmorgen noch einmal zugelegt hatte, sah es
zwischenzeitlich nicht so aus, als würde noch eine reguläre
Meisterschaft zustande kommen, aber als es mittags etwas abflaute, liess
Wettfahrtleiter Bernd Leopold Käther sofort auslaufen. Der steife
Südwest hielt auch am Sonntag an, und in der beachtlichen Welle, die
sich über die ganze Mecklenburger Bucht aufbaut, ging einiges an
Material zu Bruch. Davon betroffen waren auch die Lokalmatadoren Lutz
Stengel und Frank Feller vom Rostocker Yachtclub, die aufgeben mussten
und dadurch auf Platz 24 zurückfielen.

18.01.2006 | Deutschland erhält Zuschlag für WM 2005

Die internationale Klassenvereinigung hat den Boom der Klasse in Deutschland honoriert, indem sie die Weltmeisterschaft 2005 nach Deutschland vergeben hat. Keine gewöhnliche WM: die Klasse begeht 2005 ihr 50-jähriges Jubiläum