Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff treten in die Fußstapfen von Boris Hermann und gewinnen die IDM am Walchensee.

Ergebnisse

Lutz Stengel und Holger Jess sind Weltmeister.

Einen ausführlichen Bericht findest du unten.

Ergebnisse

Die Five - Action Pur

Holt/Woelfel gewinnen ersten Eurocup in Cannes.

Die Deutschen Meister Hofmann/Brockerhoff werden zweiter.


Europameisterschaft in Warnemünde

Dänische Altmeister dominieren das Feld. Bester Deutscher dritter.

Ergebnisse

Sieger der IDM 2017 sind Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff

Ergebnisse der IDM 

Schöne Fotos von Sören Hese

19.08.2018 | IDM am Walchensee - Die Fußstapfen von Boris Hermann

36 Schiffe. Vier Nationen. 9 Rennen. 10-18 Knoten Wind. Türkises Wasser. Ein Deutscher Meister.

Eine Zusammenfassung aus Seglerperspektive.

     Tag 1: Donnerstag. Ankommen, auspacken, staunen. Wow. Das ist das Segelrevier? Das Wasser sieht eher aus wie auf Bermuda und nicht wie auf einem Alpensee. Das Wetter fühlt sich auch eher an wie in der Karibik als wie auf 1000m Höhe. Der See liegt noch komplett still da, doch das RC verspricht Thermik mit stabilem Wind - und so kommt es auch.

Bei 8-13 Knoten segeln wir vier Rennen mit vielen Positionstäuschen. Weltmeister Lutz Stengel mit Frank Feller und Vorjahressieger Hofmann/Brockerhoff liefern sich im ersten Rennen ein packendes Duell an der Spitze, mit besserem Ausgang für die Düsseldorfer. Im weiteren Tagesverlauf spielen sich Micky Daisenberger mit Tobias Bolduan immer besser ein. Mit der Serie 3-2-1-2 und klar überlegenem Bootspeed setzen sie Hofmann/Brockerhoff zunehmend unter Druck, die mit der Serie 1-1-2-1 am besten mit den Walchenseebedingungen zurechtkamen. In Lauerstellung liegen Stückl/Tellen, die mit der Serie 10-3-3-3 vor allem eins im Kopf hatten: Anschluss an die Spitze halten.

Hervorzuheben ist die Leistung der ehemaligen 470er Segler Brockerhoff/Weidenbach, die für die IDM das KV-Boot zur Verfügung gestellt bekommen haben. Mit der Serie 4-10-12-6 zeigen sie, dass sie sich schnell auf die neue Bootsklasse einstellen konnten. Insbesondere mit der Geschwindigkeit auf dem Vorwind fuhren sie den Konkurrenten regelmäßig davon.

     Tag 2: Nachdem es am Vorabend Pizza und Caipis bis zum Umfallen gab ist ausschlafen angesagt. Erster Start ist um 12 Uhr. Es herrscht wenig und drehender Wind, allerdings ist das eine Rennen das wir segeln kein Schweinerennen. Das KV-Boot verteidigt den dritten Platz mit allen Mitteln gegen Hofmann/Brockerhoff, die in dem Rennen vierter vor Daisenberger/Bolduan und Stückl/Tellen werden - ein Big-Point für die Düsseldorfer im Kampf um die Krone.

Das Abendprogramm bildet der Höhepunkt der perfekt gelungenen Veranstaltung. Mit der Seilbahn geht es hoch auf den Herzogstand. Man fühlt sich als würde man über dem Walchensee schweben. Auf 1700m Höhe mit atemberaubender Aussicht gibt es Schweinsbraten, Kaiserschmarren und Bier. Einmalig.

     Tag 3: Die Entscheidung. Da für Tag 4 schlechtes Wetter und damit kein Wind vorhergesagt ist plant das RC heute alle verbleibenden vier Rennen zu segeln. Gesagt getan. Bei deutlich mehr Wind als die Tage zuvor rasen unsere Carbon-Renner über das flache, türkise Wasser und fighten mit deutlich mehr Manövern als üblich, um die massiven Winddreher nicht zu verpassen. Bis zur letzten Tonne sind dadurch noch alle Rennen offen. Die Starkwindspezialisten Stückl/Tellen zeigen mit der Serie 1-2-1-2, dass bei viel Wind in Deutschland kein Weg an ihnen vorbei geht. Hofmann/Brockerhoff erleben einen schwierigen Tag. In einem Rennen hakt sich bei ihnen das Ruder bei voller Gleitfahrt unter Spinnaker einfach aus. Kenterung und Platz sieben sind die Konsequenz. Im nächsten Lauf bricht der Traveller auf dem letzten Vorwind - sie gewinnen dieses Rennen sogar noch knapp gegen Stückl/Tellen. Die Serie 7-1-3-(4) hätte gereicht, um im letzten Lauf nicht mehr antreten zu müssen. Sie verteidigen ihren Titel und holen den Meisterpokal erneut nach Düsseldorf. Zweiter werden Stückl/Tellen. Dritter der Weltmeister aus 2018 Stengl/Feller. Enttäuschend vierter aber immerhin bestes Bayrisches Team wurden Daisenberger/Bolduan. Das Team aus dem DTYC musste am Samstag dem Designwind der 505er Tribut zollen und konnte nicht an ihre starke Leistung der Vortage anknüpfen.

 Perfekte Orga und ein einmaliges Segelrevier haben den anwesenden 505ern die wohl schönste Regatta seit Jahren beschert. Danke Walchensee und dem Team des SCLW.

31.07.2018 | Die WM in Gdynia hätte kaum besser sein können. Die Deutschen zeigen ihr internationales Top-level

Knapp 130 Carbon Schiffe haben sich letzte Woche in Gdynia getroffen, um bei heißem Wetter und wenig Wind eine seltene Dominanz zu erleben. Einige Segler empfanden die WM sogar als eine der schönsten, die sie je gesegelt sind. Ein zeitlicher Ablauf:

Racing Day 1: https://www.facebook.com/505worlds2018/videos/642483372793841/

Der erste Tag leitet die WM mit perfekten Bedingungen angemessen ein. Bei ca. 10-13 Knoten, strahlendem Sonnenschein und 25 Grad wurden zwei Rennen gesegelt. An der Spitze zeigte sich das erwartete Bild: Das dominierende Team der letzten Jahre (Holt/Woelfel) gewann beide Rennen, gefolgt vom deutschen Meister aus 2016 - Lutz Stengel. Leichtwindspezialist Lutz hat sich für diese WM mit Holger Jess zusammengetan, um den begehrten Wanderpokal mit der blauen Weltkugel, den schon große Namen wie Paul Elvström gewonnen haben, nach Rostock zu holen. 

 

Racing Day 2:https://www.facebook.com/505worlds2018/videos/643519929356852/

Kein Wind. Erst warten wir an Land - fast ohne Schatten - dann warten wir auf dem Wasser. Abkühlung ist nicht möglich, da die Ostsee aufgrund der hohen Temperaturen mit Blaualgen belastet ist. Ins Wasser ist keine Option, also weiter schwitzen. 

 

Racing Day 3: https://www.facebook.com/505worlds2018/videos/644541675921344/

Kein Wind. Selbe Prozedur wie am Tag zuvor. Die Segler stellen sich die Frage, warum am ersten Tag bei perfekten Bedingungen nicht noch ein Rennen gesegelt wurde. Eine der wenigen Fehlentscheidungen der Wettfahrtleitung um Tim Hancook - selbst 505er Weltmeister in 1993. 

 

Racing Day 4:https://www.facebook.com/505worlds2018/videos/645705229138322/

Wegen der wenigen Rennen fällt der für heute geplante Layday aus - zum Glück! Perfektes Segelwetter für drei Rennen erwartet uns zwei Meilen entfernt von der Küste. Es ist so heiß, dass manche Teams an dem Tag bis zu acht Liter Wasser trinken mussten. Nathan Batchelor gewinnt das erste Rennen souverän, gefolgt vom üblichen Zweikampf zwischen Holt/Woelfel und Stengel/Jess. Wieder mit besserem Ausgang für die Favoriten aus den USA. 

Im nächsten Rennen zeigt sich ein leicht verändertes Bild: Ganz links gestartet ist ein anderes deutsches Team auf dem Vormarsch: Die amtierenden deutschen Meister Hofmann/Brockerhoff sind das schnellste Schiff auf der ersten Kreuz. Direkt gefolgt von dem neben ihnen gestarteten Engländer und Sieger des vorherigen Rennens Batchelor/Pascoe und Lutz mit Holger. Am Ende konnte der Rostocker das Rennen für sich entscheiden. Den Grund dafür lieferten Hofmann/Brockerhoff später an Land: „Uns ist am Ende der Startkreuz der Controle Down gebrochen. Dies haben wir während des Rennens notdürftig repariert, allerdings hatten wir dann deutliche Speed-probleme gegenüber Lutz und Holger, die mit ihrem bauchigeren Großsegel bei dem wenigen Wind ohnehin mehr Mastbiegung fahren können als wir“.

Das letzten Rennen des Tages gewannen Lutz und Holger souverän. Nach den Rennen wird Holger dieses Rennen als „einfach“ beschreiben. Kein Wunder als schnellstes Schiff im Feld und ohne Winddreher. Lutz sagt: „Vielleicht hat es ja doch was gebracht das Schiff viermal abzuschleifen“. Holger: „8992 ist von unten jetzt wie ein neues Boot“. Naja, der Speed gibt ihnen Recht. 

 

Racing Day 5:https://www.facebook.com/505worlds2018/videos/646633779045467/

Heute fällt die Vorentscheidung für die WM. Holger steht morgens an der Sliprampe. Er beobachtet wie seine Gegner aus den USA ihr Schiff als erster ins Wasser bringen und freut sich dies als vermeintliche Nervosität zu interpretieren. Der Verlauf des Tages spricht dafür. Mit der Serie 1-5-1 krönt sich Lutz zum ersten Mal und Holger zum vierten Mal als Weltmeister – und das zwei Rennen vor Schluss. Holt/Woelfel erleben mit 13-17-8 eine eher schwierige Serie. Wenig Wind liegt den Starkwindspezialisten aus San Franzisco nicht so.

Racing Day 6:https://www.facebook.com/505worlds2018/videos/647591035616408/

Wenngleich die WM vorzeitig entschieden wurde, kam im Rest des Feldes keine Langeweile auf. Fünf Teams kämpfen noch ums Podium, darunter die deutschen Meister. Zahlreiche Teams kämpfen um eine Top-Ten Platzierung. Unteranderem die Sieger der Pfingstregatta am Ammersee Stückl/Tellen und die zweitplatzierten vom EC in Riva Böhm/Roos. Die ehemalige Olympiaseglerin Nicola Birkner mit Angela Stenger wollten ihren Sieg als bestes Damen-Team sichern und insgesamt in die Top 20 segeln 

Im ersten Rennen am letzten Tag zeigte die ehemalige 470-Queen aus Deutschland ihr ganzes Können. Auf der sehr langen Startkreuz bei 6-8 Knoten Wind ging es auf Steuerbord 15 Minuten lang genau gegen die steile kurze Welle. Die Damencrew konnte ihren Gewichtsvorteil voll ausnutzen und war zweiter an der ersten Luvtonne und im Ziel. Geschlagen geben mussten sie sich nur Hofmann/Brockerhoff die mit dem Podest vor Augen bei dem wenigen Wind den zweiten Gang fanden. Dritter wurden die Engländer Batchelor/ Pascoe, die auch noch ums Podest kämpften.

Im letzten Rennen des Tages und der diesjährigen WM sollte sich nun das Treppchen entscheiden. Vier Teams hatten noch Chancen auf Silber und Bronze. Die Franzosen Boite/Fountaine, die Engländer Batchelor/Pascoe, die jungen, wilden Hofmann/Brockerhoff und die Favoriten Holt/Woelfel. Die Franzosen waren schon nach dem Start klar abgeschlagen. Die übrigen drei Kontrahenten starteten alle sehr weit links – die schlechtere Wahl wie sich an der Luvtonne rausstellte. Irgendwo zwischen Platz 10 und 30 sortierten sie sich ein. Im Verlauf des Rennens legte der Wind auf 14 Knoten zu. Plötzlich war die erwartete Dominanz von Holt/Woelfel wieder voll zu spüren. Sie rasten an Hofmann/Brockerhoff vorbei als würden sie in einer anderen Bootsklasse sitzen. Dabei waren die Deutschen selbst schneller als alle anderen um sie herum. Am Ende wurden die Favoriten im letzten Rennen vierte, die Deutschen fünfte und die Engländer achte. 

Schlussendlich standen zwei deutsche Teams auf dem Podest der perfekt organisierten WM in Gdynia.

  1. Lutz Stengel & Holger Jess (GER)
  2. Mike Holt & Rob Woelfel (USA)
  3. Jan-Philipp Hofmann & Felix Brockerhoff (GER)

 

Alle Ergebnisse gibt es hier: https://505worlds2018.sapsailing.com/gwt/Home.html?#/regatta/leaderboard/:eventId=4d2909ab-d05a-4a94-80b1-dba50bd4729e

14.06.2018 | Spektakuläre Regatta auf der Außenalster

Am 9. und 10.6. machten sich 21 todesmutige High End Jollen der Klasse Fünfhundertfünf auf, um mit den Elementen zu kämpfen. Bei den Elementen handelte es sich um die Sonne, launischen Kaum-Wind und eventuell noch Stickoxide - fand das Kräftemessen doch mitten in der Stadt statt. Natürlich auf der Alster in Hamburg.

Die Bedingungen waren anspruchsvoll bis Lottospielen und der Kaum-Wind kam zwar meist aus bekannten Richtungen, so dass die Alsterveteranen sich schon als sichere Sieger fühlten. Allerdings gab es leider sehr viele Alsterveteranen und leider tat der Wind diesmal auch etwas, was er sonst zu ungezählten Mittwochsregatten nicht tat.

Erstes Opfer: Jürgen Anton und Ulf Denecke. Am Mittwoch noch einsam an der Spitze der Flotte, heute mehr so in der Mitte des Feldes (am Ende 11.). Zweites Opfer: Walter und Hans-Werner Steding. Zwar gut gestartet und das erste Rennen als Sieger beendet, allein, zu früh los gefahren, also zurück auf Los... (am Ende 9.) Steve Kwee und Thorsten Spötter hatten da schon den besseren Start und starteten nicht nur an der richtigen Stelle, sondern auch zur richtigen Zeit. Das wurde mit dem ersten Platz im ersten Lauf belohnt. Nützte langfrisitg aber auch nix, denn danach lief es nicht mehr so richtig und mit Plätzen gerade im ersten Drittel blieb am Ende nur ein 6. 

Die Superstars Tim Böger (der Autor dieser Zeilen) und Markus Schöner starteten schon so grottig in den Tag, dass zum Schluss auch nicht mehr als ein 5. drin war. Allerdings müssen wir alle zugeben, dass die Bedingungen nur kurze Zeit regulär waren. Nämlich im 4. Lauf, als wir souverän gewonnen haben und im 5. Lauf, den wir als 2. beendeten, nachdem wir als Zeuge eines Protests - ja, so hart wird hier auf der Alster gefightet - unseren Anteil daran hatten, das der Sieger des letzten Laufs, Kurt Reincke und Carsten Hehl (in der Schlussabrechnung 10.) mit einem DQ geahndet wurden. Weiter war die Serie noch regulär als wir auf einer Kreuz von 12 auf 1 gefahren waren. Alle anderen Momente waren reines Glücksspiel.

Ach ja, und wer konnte am besten Würfeln? Norber Dasenbrook und Karsten Stümpel waren irgendwie immer so weit vorne dabei (und wurden beim Sieg des 3. Laufes nicht mal rausgeworfen), dass es für den Gesamtsieg reichte und die beiden jetzt den vielleicht hässlichsten Pokal, den man in HH gewinnen kann (den Hummel-Mann), mit nach Hause nehmen mussten und ihn jetzt gravieren lassen dürfen.

Zweitbeste Glücksritter waren Jens Biederer und Thomas Wasilewski, die nur einen Punkt hinter dem Siegerteam endeten. Dritter wurden Davina und Marvin Schlesiger, die konstant gut gesegelt, bei einem kräftigen streichbaren Ausreißer Martin Kittsteiner und Oliver Stieglitz mit Abstand auf den vierten Platz verweisen konnten.

Fehlt noch der heimliche Mittwochsheld. Wo ist eigentlich Kuny gelandet? Auch für ihn langte es am Ende nur zum 7. und damit sicher ein gutes Stück hinter den Erwartungen.

19.04.2018 | Erfolgreiches offenes Training für 505er Einsteiger in Bad Zwischenahn

Bei Fußballvereinen der Bundesliga dürfen Fans ab und zu bei sogenannten „Öffentlichen Trainings“ zuschauen. Von der Möglichkeit selber mitzuspielen, habe ich bisher noch nicht gehört. Ganz anders ist dies in der Fivenklasse

 

 

Zugegeben: Es war nicht notwendig gewesen vor der Schranke zu unserem Trainingslager eine Menschenmasse in den Griff zu bekommen und Gäste per Losverfahren auszuwählen. Aber es hatten tatsächlich erstaunlich viele Segler Lust die Five kennenzulernen. Von ihnen hatten dann auch sechs Interessierte an dem geplanten Wochenende Zeit und wurden von fünf 505er Crews in Empfang genommen. Außerdem hatten wir das KV Boot zur Verfügung, das von einer potentiellen Nachwuchsmannschaft aus Eckernförde abgeholt wurde und von ihr auch bei der Regatta am kommenden Wochenende gesegelt wird.

 

Auf Grund von nicht vorhandener Erfahrung mit diesem Format, Wetterumschwüngen und einigen anderen Unwägbarkeiten, bedeutete „Offenes Training“ nicht nur offen für Gäste, sondern auch offen im genauen Ablauf. Da aber alle Beteiligten auch offen für Experimente waren, lässt sich sicher von einem gelungenen Wochenende sprechen. Natürlich hatten wir uns im Vornherein grob abgestimmt, wer vor allem selber trainieren möchte, wer ohne Crew anreist und welcher Gast am besten zu welchem Fivensegler passt bzw. welche Gäste gerne auch mal zusammen segeln möchten.

 

Am nass-trüben Samstag wurde des Öfteren rotiert und das Erwärmen am Zitronengranulattee ließ in den Pausen Erinnerungen an Optizeiten wach werden. Das Können der Gäste variierte zwischen einer deutschen Europe Meisterin und einem Gast, der das erste Mal auf einem Segelboot saß. Da es beiden gleichermaßen Spaß gemacht hat und sie auch schon mit dem Gedanken angereist sind, ein neues Team zu bilden, können wir sie vielleicht sogar irgendwann zusammen auf der Regattabahn wiedersehen. Das eingespielte Nachwuchsteam wirkte auf dem KV Boot schon schnell sehr sicher und dürfte ein harter Gegner werden. Die anderen beiden Gäste würden sich freuen, demnächst vielleicht als Crew wieder auf einen 505er zu steigen.

 

Nach dem Segeln hatten wir noch reichlich Gelegenheit uns bei einem gesponsertem Kasten Bier und hinterher beim Essen in fast kompletter Runde im Bootshaus auszutauschen. Der Sonntag begann ebenfalls nass-trüb, hielt aber auch eine kleine Überraschung bereit: Johannes hatte sich am Vorabend spontan dazu bereit erklärt, vom Motorboot aus ein paar Tipps zu geben. Außerdem wurden nicht nur die Gäste einrotiert, sondern auch schnelle Segler wie Thure verteilten direkt an Bord ein paar Ratschläge – während das Boot von Aron und ihm zeitgleich von Gästen bewegt wurde. Allen drei vielen Dank für diese Offenheit und Spontanität! Ebenfalls vielen Dank an Felix, dessen Anwesenheit auf dem ZSK Motorboot notwendig war und der somit am Sonntag nicht gesegelt ist. Natürlich auch Dank an Holger für die Vorbereitung des KV Bootes!

 

Es ist angedacht, ein offenes Training in ähnlichem Format zu wiederholen. Wann und wo steht noch nicht fest, sollte aber bald bekannt gegeben werden. Von allen Gästen oder Aktiven, die bisher Interesse an diesem Format geäußert haben, wurden die E-Mail Adressen gesammelt. Wer noch nicht in die Liste aufgenommen wurde, beim nächsten mal aber auch gerne dabei sein möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf ein zweites offenes Training!

Viele Grüße

Henrik

GER 8849