Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff treten in die Fußstapfen von Boris Hermann und gewinnen die IDM am Walchensee.

Ergebnisse

Lutz Stengel und Holger Jess sind Weltmeister.

Einen ausführlichen Bericht findest du unten.

Ergebnisse

Die Five - Action Pur

Holt/Woelfel gewinnen ersten Eurocup in Cannes.

Die Deutschen Meister Hofmann/Brockerhoff werden zweiter.


Europameisterschaft in Warnemünde

Dänische Altmeister dominieren das Feld. Bester Deutscher dritter.

Ergebnisse

Sieger der IDM 2017 sind Jan-Philipp Hofmann und Felix Brockerhoff

Ergebnisse der IDM 

Schöne Fotos von Sören Hese

Anstehende Regatten

29.10.2018 | Updat zum Skiwochenende

Liebe 505 Segler,

ein kleines Updaten zum Skiwochenende.

Der Buchungsdruck auf unsere Hütte nimmt zu und der Wirt bittet, dass wir uns bis nächste Woche entscheiden, wieviele Zimmer/Betten wir brauchen.

Bisher sind wir 7 da ist noch viel Luft nach oben.

Deshalb muss ich den Meldeschluss verkürzen: Also bitte Anmeldungen an mich und Überweisungen bis 01.11.

 

Bei Frage ruft gerne an

Vielen Dank für Euer Verständnis

Viele Grüße

Wolfi Stückl

0174 7505505

25.10.2018 | Nordische Meisterschaft in Marstrand

September. Norddeutschland. Man kann Glück haben. Aber oft hat man es nicht. Dann ist es im besten Falle nebelig, im schlechten Fall schifft es in Strömen, ist ungemütlich, ist kalt, jedenfalls kein Wetter, bei dem man Lust hat zu segeln. Aber wir wollen ja auch nicht in Kiel segeln, sondern in Marstrand, also auf einer geografischen Breite, wo es z.B. schon kein Dänemark mehr gibt - allerdings auch noch kein Norwegen.


Liegt auf der Karte also quasi dazwischen. Wer dann noch weiß, dass sich zwischen Südnorwegen und Norddänemark ungefähr kein Land mehr drängt und den Blick versperrt, dann kann man sich ja vorstellen, dass bei Westwind, der in dem besagten September in der Regel wüste Schauer in fast-Herbststurmstärke vor sich hertreibt, in diesem Teil in Schweden die Welle mit 500 Meilen Anlauf angerauscht kommen kann. Die kann also ordentlich Spaß machen. Grund genug, den Sohn zu motivieren, um in Schweden zu möglicherweise unwirtlichen Bedingungen maximalen Wellenspaß zu haben.

Allein, wir haben "Glück" und es brennt schon in Berlin und Hamburg gnadenlos die Sonne vom blauen Himmel, 27°. Die Aussichten für Marstrand nur wenig anders. Klar, etwas kälter dann schon, aber Wind wie im Hochsommer. Also quasi nix. Naja, was sollte man von diesem Jahr auch anderes erwarten. Seit April scheint eigentlich pausenlos die Sonne. Ich habe vorgestern, schon Ende Oktober doch noch einen sehr alten Mann getroffen, der mir erklären konnte, dass das Nasse, was in der Luft lag, früher wohl häufiger auftrat und das die Menschen es "Regen" genannt hätten...

Nun denn, zum Fahren ist solches Wetter ja auch angenehmer, jedenfalls, wenn man eine Klimaanlage hat. Hat man übrigens nicht. Aber nach Schweden gibt es ja auch Fähren auf der Strecke, so dass man mal rauskommt aus dem Auto und sich an der frischen Fährenluft abkühlen kann. Läuft also. Was man natürlich nicht so genau weiß, ist, wie schnell man eigentlich in Skandinavien mit Hänger fahren darf. Kann man aber ja jederzeit googeln. Wenn man mal dran denkt. BEVOR man geblitzt wird. Hamwer :). Wir wurden gar nicht geblitzt und in Schweden haben wir uns die Frage irgendwann gestellt, als wir mit üblichen 120 dafür sorgten, dass wir den Verkehr nicht behindern. Das Ergebnis der Google-Suche war dann doch etwas ernüchternd und wir reduzierten den Speed auf 100, damit Finn, der auch mal fahren musste, nicht direkt Privatinsolvenz anmelden hätte müssen.

Irgendwann ging auch die Fahrt nach Marstrand zu Ende. Dort angekommen war es gerade noch hell, so dass wir das Boot für den morgigen mit 10.00 Uhr recht frühen Start noch regattagerecht herrichten konnten, also mit Mast nach oben zeigend und die meisten Strippen noch eingefädelt. 35 Boote waren gemeldet und mit Wille/Bergmann und Schlesinger² wollten auch weitere Teutonen nordische Meister werden. Was natürlich zum Scheitern verurteilt war, wenn man erst um 17.00/18.00 Uhr in Hamburg losfährt. Dann kann man kaum vor 4 Uhr ankommen und ist nicht ausgeschlafen. Ansonsten waren 6 Dänen und erstaunlicherweise 26 Schweden am Start.

Dann ging es am Samstag irgendwie los und am Sonntag weiter. Ich habe alles vergessen, außer dass Segeln gegen andere immer wieder Spaß macht und wir alle Rennen auf den ersten Tag gelegt haben, weil am zweiten Tag statt Wind nur noch die Sonne schien. Die Amnesie liegt auch daran, dass wir uns mehr ausgerechnet hatten als einen 8. Platz und ich hier nicht groß posen kann. Der Platz lag übrigens nicht an der Wettfahrtleitung, die die Bedingungen gut im Griff hatte und auch sonst extrem freundlich war. Ergebnisse: http://www.marstrandsss.se/globalassets/marstrands-ss---segling/dokument/kappsegling/frostbite/nm-5o5---2018---final.pdf. Am Samstag Abend war dann genug Zeit, Marstrand vor dem Regattaessen vor historischer Kulisse bei schönem Wetter zu erkunden und sich zu fragen, wo hier 1991 die WM ausgestragen werden konnte. Auf der ganzen Insel war null Platz für 100 Boote. Die Auflösung: der damalige Hafenteil wurde komplett mit Häusern zugebaut. Jetzt geht da nix mehr. Ansonsten sind die schwedischen Schären aber weiterhin draußen unbebaut und bieten eine tolle Kulisse zum Regatta segeln (Tag 1) oder cruisen (Tag 2)

Am Sonntag war um 13.00 Uhr klar, dass der anfängliche Wind von 3 kn weiter abnehmend sein würde und so packten alle schon recht früh ihre Sachen und fuhren wieder heim. Was in unserem Fall um ca. 22.30 erledigt war.

Tim Böger

20.09.2018 | Das legendäre 505 Skiwochenende jetzt 2019

Liebe 505 Segler,

es ist wieder soweit, die Saison endet, die letzten Regatten sind bald durch , der Winter kommt.

Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre habe ich wieder in der Axamer Lizum die Hütte reserviert.

Harry der Hüttenwirt hat uns bis Anfang Dezember 30 Betten im Birgitzköpflhaus für das Wochenende 01.02.-03.02.2019 vorreserviert.

Frühere Anreise oder spätere Abreise ist natürlich auch in Absprache möglich.

Als langjährige Gäste bekommen wir einen vergünstigten Preis.

 

Wer mitfahren will schreibt bitte ein E Mail an mich und überweist bis spätestens 30.11.2018 pro Person auf das KV Konto:

1 Nacht 73 Euro (Sa/So)

2 Nächte 2x73 also 146 Euro (Fr-So)

Jede weitere Nacht 73 Euro

Im Preis enthalten ist wie immer:

Übernachtung

Großes Frühstücksbuffet

Abendessen drei Gänge

Getränke gehen extra

 

KV Konto ist:

Int 505 Class Deutschland

Postgiro Dortmund

BLZ: 440 100 46

Kto: 2227 39460

Oder: IBAN: DE36440100460222739460
BIC: PBNKDEFFXXX (Dortmund)

 

Freue mich schon auf einen Tiefschneetraum und sehr lustige Abende wie die letzten Male.

Achtung: Alle Zimmer/Betten die nicht bis 01.12. angezahlt sind gebe ich am 03.12. zurück.

Sollten mehr als 30 Anmeldungen vorliegen geht es nach Eingang der Zahlungen, nicht nach Eingang der E Mails.

Fragen? Ruft an. 

 

Viele Grüße

Wolfi Stückl

0174 7505505

24.08.2018 | Kurzes Interview mit Weltmeister Lutz Stengel zur IDM am Walchensee

Wir haben gute 505-Segler in Deutschland die zu den besten der Welt gehören

 

22.08.2018 | Erneuter Erfolg für deutsche Fiven-Segler auf der polnischen Ostsee: Gold (1/2) und Bronze

Eine fünfköpfige deutsche Delegation reiste im Auftrag der Völkerverständigung zu unserem östlichen Nachbarn in das grenznahe Swinousjcie.

 

21.08.2018 | Die IDM aus Sicht der Segler des KV-Schiffes

Versteckt zwischen Bergen und Bäumen liegt das schönste Segelrevier Deutschlands - der Walchensee.


 

19.08.2018 | IDM am Walchensee - Die Fußstapfen von Boris Hermann

36 Schiffe. Vier Nationen. 9 Rennen. 10-18 Knoten Wind. Türkises Wasser. Ein Deutscher Meister.

Eine Zusammenfassung aus Seglerperspektive. 

31.07.2018 | Die WM in Gdynia hätte kaum besser sein können. Die Deutschen zeigen ihr internationales Top-level

Knapp 130 Carbon Schiffe haben sich letzte Woche in Gdynia getroffen, um bei heißem Wetter und wenig Wind eine seltene Dominanz zu erleben. Einige Segler empfanden die WM sogar als eine der schönsten, die sie je gesegelt sind. Ein zeitlicher Ablauf:

14.06.2018 | Spektakuläre Regatta auf der Außenalster

Am 9. und 10.6. machten sich 21 todesmutige High End Jollen der Klasse Fünfhundertfünf auf, um mit den Elementen zu kämpfen. Bei den Elementen handelte es sich um die Sonne, launischen Kaum-Wind und eventuell noch Stickoxide - fand das Kräftemessen doch mitten in der Stadt statt. Natürlich auf der Alster in Hamburg.

Die Bedingungen waren anspruchsvoll bis Lottospielen und der Kaum-Wind kam zwar meist aus bekannten Richtungen, so dass die Alsterveteranen sich schon als sichere Sieger fühlten. Allerdings gab es leider sehr viele Alsterveteranen und leider tat der Wind diesmal auch etwas, was er sonst zu ungezählten Mittwochsregatten nicht tat.

Erstes Opfer: Jürgen Anton und Ulf Denecke. Am Mittwoch noch einsam an der Spitze der Flotte, heute mehr so in der Mitte des Feldes (am Ende 11.). Zweites Opfer: Walter und Hans-Werner Steding. Zwar gut gestartet und das erste Rennen als Sieger beendet, allein, zu früh los gefahren, also zurück auf Los... (am Ende 9.) Steve Kwee und Thorsten Spötter hatten da schon den besseren Start und starteten nicht nur an der richtigen Stelle, sondern auch zur richtigen Zeit. Das wurde mit dem ersten Platz im ersten Lauf belohnt. Nützte langfrisitg aber auch nix, denn danach lief es nicht mehr so richtig und mit Plätzen gerade im ersten Drittel blieb am Ende nur ein 6. 

Die Superstars Tim Böger (der Autor dieser Zeilen) und Markus Schöner starteten schon so grottig in den Tag, dass zum Schluss auch nicht mehr als ein 5. drin war. Allerdings müssen wir alle zugeben, dass die Bedingungen nur kurze Zeit regulär waren. Nämlich im 4. Lauf, als wir souverän gewonnen haben und im 5. Lauf, den wir als 2. beendeten, nachdem wir als Zeuge eines Protests - ja, so hart wird hier auf der Alster gefightet - unseren Anteil daran hatten, das der Sieger des letzten Laufs, Kurt Reincke und Carsten Hehl (in der Schlussabrechnung 10.) mit einem DQ geahndet wurden. Weiter war die Serie noch regulär als wir auf einer Kreuz von 12 auf 1 gefahren waren. Alle anderen Momente waren reines Glücksspiel.

Ach ja, und wer konnte am besten Würfeln? Norber Dasenbrook und Karsten Stümpel waren irgendwie immer so weit vorne dabei (und wurden beim Sieg des 3. Laufes nicht mal rausgeworfen), dass es für den Gesamtsieg reichte und die beiden jetzt den vielleicht hässlichsten Pokal, den man in HH gewinnen kann (den Hummel-Mann), mit nach Hause nehmen mussten und ihn jetzt gravieren lassen dürfen.

Zweitbeste Glücksritter waren Jens Biederer und Thomas Wasilewski, die nur einen Punkt hinter dem Siegerteam endeten. Dritter wurden Davina und Marvin Schlesiger, die konstant gut gesegelt, bei einem kräftigen streichbaren Ausreißer Martin Kittsteiner und Oliver Stieglitz mit Abstand auf den vierten Platz verweisen konnten.

Fehlt noch der heimliche Mittwochsheld. Wo ist eigentlich Kuny gelandet? Auch für ihn langte es am Ende nur zum 7. und damit sicher ein gutes Stück hinter den Erwartungen.

19.04.2018 | Erfolgreiches offenes Training für 505er Einsteiger in Bad Zwischenahn

Bei Fußballvereinen der Bundesliga dürfen Fans ab und zu bei sogenannten „Öffentlichen Trainings“ zuschauen. Von der Möglichkeit selber mitzuspielen, habe ich bisher noch nicht gehört. Ganz anders ist dies in der Fivenklasse

 

 

Zugegeben: Es war nicht notwendig gewesen vor der Schranke zu unserem Trainingslager eine Menschenmasse in den Griff zu bekommen und Gäste per Losverfahren auszuwählen. Aber es hatten tatsächlich erstaunlich viele Segler Lust die Five kennenzulernen. Von ihnen hatten dann auch sechs Interessierte an dem geplanten Wochenende Zeit und wurden von fünf 505er Crews in Empfang genommen. Außerdem hatten wir das KV Boot zur Verfügung, das von einer potentiellen Nachwuchsmannschaft aus Eckernförde abgeholt wurde und von ihr auch bei der Regatta am kommenden Wochenende gesegelt wird.

 

Auf Grund von nicht vorhandener Erfahrung mit diesem Format, Wetterumschwüngen und einigen anderen Unwägbarkeiten, bedeutete „Offenes Training“ nicht nur offen für Gäste, sondern auch offen im genauen Ablauf. Da aber alle Beteiligten auch offen für Experimente waren, lässt sich sicher von einem gelungenen Wochenende sprechen. Natürlich hatten wir uns im Vornherein grob abgestimmt, wer vor allem selber trainieren möchte, wer ohne Crew anreist und welcher Gast am besten zu welchem Fivensegler passt bzw. welche Gäste gerne auch mal zusammen segeln möchten.

 

Am nass-trüben Samstag wurde des Öfteren rotiert und das Erwärmen am Zitronengranulattee ließ in den Pausen Erinnerungen an Optizeiten wach werden. Das Können der Gäste variierte zwischen einer deutschen Europe Meisterin und einem Gast, der das erste Mal auf einem Segelboot saß. Da es beiden gleichermaßen Spaß gemacht hat und sie auch schon mit dem Gedanken angereist sind, ein neues Team zu bilden, können wir sie vielleicht sogar irgendwann zusammen auf der Regattabahn wiedersehen. Das eingespielte Nachwuchsteam wirkte auf dem KV Boot schon schnell sehr sicher und dürfte ein harter Gegner werden. Die anderen beiden Gäste würden sich freuen, demnächst vielleicht als Crew wieder auf einen 505er zu steigen.

 

Nach dem Segeln hatten wir noch reichlich Gelegenheit uns bei einem gesponsertem Kasten Bier und hinterher beim Essen in fast kompletter Runde im Bootshaus auszutauschen. Der Sonntag begann ebenfalls nass-trüb, hielt aber auch eine kleine Überraschung bereit: Johannes hatte sich am Vorabend spontan dazu bereit erklärt, vom Motorboot aus ein paar Tipps zu geben. Außerdem wurden nicht nur die Gäste einrotiert, sondern auch schnelle Segler wie Thure verteilten direkt an Bord ein paar Ratschläge – während das Boot von Aron und ihm zeitgleich von Gästen bewegt wurde. Allen drei vielen Dank für diese Offenheit und Spontanität! Ebenfalls vielen Dank an Felix, dessen Anwesenheit auf dem ZSK Motorboot notwendig war und der somit am Sonntag nicht gesegelt ist. Natürlich auch Dank an Holger für die Vorbereitung des KV Bootes!

 

Es ist angedacht, ein offenes Training in ähnlichem Format zu wiederholen. Wann und wo steht noch nicht fest, sollte aber bald bekannt gegeben werden. Von allen Gästen oder Aktiven, die bisher Interesse an diesem Format geäußert haben, wurden die E-Mail Adressen gesammelt. Wer noch nicht in die Liste aufgenommen wurde, beim nächsten mal aber auch gerne dabei sein möchte, kann sich gerne bei mir melden. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf ein zweites offenes Training!

Viele Grüße

Henrik

GER 8849