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Medien & Presse :: Pressemitteilungen

05.02.2007 | Dänen werden 505er-Weltmeister

Jan Saugmann und Morten Ramsbæk gewinnen in Australien – Deutscher Nachwuchs schlägt sich hervorragend.

Adelaide, Süd-Australien. Während die meisten Segler in unseren Breitengraden ihre Boote noch im warmen Schuppen stehen haben, ist auf der Südhalbkugel Hochsommer. Alle paar Jahre findet daher die Weltmeisterschaft der 505er-Rennjolle in Australien statt, einer Hochburg der Bootsklasse. 2007 war Adelaide im Süden des Kontinents Austragungsort, Hauptsponsor die deutsche Softwareschmiede SAP.


24.08.2006 | Anspruchsvolle Wettfahrten bei der Deutschen Meisterschaft

Routiniers Dietrich Scheder-Bieschin und Rainer Görge setzten sich nur knapp
gegen den Nachwuchs durch.


Norderney - Die diesjährige Deutsche Meisterschaft in der 505er-Rennjolle fand vom 17. bis
19. August 2006 auf Norderney statt. Insgesamt waren 52 Teams angereist, um in neun
Wettfahrten auf der Nordsee vor Norderney den Deutschen Meister zu ermitteln.
Am ersten Wettfahrttag hatten Wettfahrtleitung und Teilnehmer mit flauen und drehenden
Wind zu kämpfen. An der ersten Bahnmarke führte die Lokalmatadoren Nicolai Völckner und
Lars Dehne (Aurich/Wiesmoor) das Feld an; sie mussten sich aber im Verlauf des Rennes
Helen Fischer (Berliner YC) und Angela Stenger (Münchner YC) als Siegerinnen sowie Sophie
Söllner und Wolfgang Stückl als Zweitplatzierte geschlagen geben.

07.08.2006 | Britischer Heimsieg bei 505er-Weltmeisterschaft

Generationswechsel bei deutschen Seglern

Mit einem knappen Sieg für Mark Upton-Brown und Ian Mitchell gingen am Freitag bei Ports-mouth
die diesjährigen Weltmeisterschaften in der internationalen 505er-Rennjolle zu Ende.
Den Lokalmatadoren vom ausrichtenden Hayling Island Sailing Club genügte ein dritter Platz
im letzten von insgesamt sieben Rennen, um sich gegen Howard Hamlin und Jeff Nelson aus
den USA zu behaupten. Die Amerikaner waren mit drei Punkten Rückstand in den letzten
Lauf bei schwachen westlichen Winden gegangen, und benötigten damit drei Plätze Vor-sprung
vor den Briten, um den Titel noch zu erringen. Am Ende des spannenden Finales la-gen
Hamlin und Nelson zwar auf Platz zwei, es gelang ihnen aber nicht, die erforderlichen
zwei Schiffe zwischen sich und die Briten zu bringen. Upton-Brown und Mitchell waren be-reits
1997 Weltmeister im 505er geworden, hatten sich zwischenzeitlich aus der Klasse zu-rückgezogen
und sich nun vom Boatspeed-Guru Holger Jess ein neues Boot ausbauen lassen.Der Sieg im letzten Rennen ging an Sophie Söllner vom Chiemsee und Wolfgang Stückl vom
Starnberger See. Die Bayern stellten einmal mehr ihr besonderes Gespür für leichte Winde
unter Beweis und schnappten sich damit den „Mixed“-Titel. Bei den Männern waren einige
der besten deutschen Teams ferngeblieben. Die amtierenden Weltmeister Dr. Wolfgang
Hunger/Holger Jess verteidigten ihren Titel nicht, auch die schnellen Hamburger Claas Leh-mann/
Martin Schöler waren nicht angereist. Die Vorjahresdritten, Dietrich Scheder-Bieschin
und Rainer Görge konnten nach enttäuschender Serie erst in der letzten Wettfahrt mit einem
vierten Platz an ihre alte Form anknüpfen und landeten insgesamt auf Platz 39.
Damit war die Bahn frei für eine neue Generation von Segeltalenten aus Deutschland. Boris
Herrmann (Zwischenahner Segelklub) und Julien Kleiner (Kieler Yachtclub) hatten bereits mit
zwei Tagessiegen in den Vorbereitungswettfahrten sowie einem Sieg in der Eurocupwertung
auf sich aufmerksam gemacht. Während der gesamten Weltmeisterschaft lieferten sie sich
heiße Fights mit Johannes Findel (SV Großenheidorn) und Johannes Tellen (Riester Segelclub).
Herrmann und Kleiner konnten bereits am ersten Wettkampftag einen zweiten Platz heraus-fahren.
Im sechsten Rennen gewannen Findel/Tellen souverän, Herrmann/Kleiner wurden
dritte, nur die künftigen Weltmeister lagen dazwischen. Beide Boote zeigten über die ganze
Woche konstant gute Platzierungen bei unterschiedlichen Windstärken. Schließlich errangen
Findel/Tellen den Bronzeplatz; Herrmann/Kleiner belegten als zweitbeste Deutsche Rang
sieben. Diese vier Segler sind Jahrgang 1981 und damit wesentlich jünger als die Mehrzahl
der 505er Cracks.
Viele „Fiven“-Spitzensegler sind zwischen Anfang Dreißig und Mitte Vierzig: noch fit genug,
um den physischen Anforderungen der kraftraubenden Trapezjolle zu genügen, aber bereits
mit der Erfahrung des „alten Hasen,“ um den äußerst sensiblen Segeltrimm des Bootes in
den Griff zu kriegen. Ein höheres Einstiegsalter ergibt sich oft dadurch, dass Spitzensegler
erst nach Abschluss einer Laufbahn in den olympischen Jollenklassen die „Five“ für sich ent-decken.
Herrmann/Kleiner und Findel/Tellen haben sich früh auf den 505er konzentriert und
setzen sich jetzt, mit Mitte zwanzig, ernsthaft in der Weltspitze fest. Von beiden Teams ist in
Zukunft noch einiges zu erwarten.
Ein Neueinsteiger der anderen Art ist SAP-Gründer Hasso Plattner, der im Vorjahr im 505er
das Jollensegeln für sich wiederentdeckte, nachdem er viele Jahre mit großen Rennyachten
erfolgreich unterwegs war. Plattner war mit Platz 48 bei der WM 2005 bereits ein Achtungs-erfolg
gelungen. Mit seinem amerikanischen Vorschoter Peter Alarie hat er konsequent trai-niert
und wurde bei dieser WM mit einem vierzehnten Rang belohnt. Was so ein Erfolg im
505er wert ist, beschreibt Plattner im Unterschied zu den Kielyachten so: „Hier kannst Du
den Erfolg nicht kaufen, Du musst ihn selbst ersegeln...“
Die deutschen 505er Segler bleiben dem Nordseewasser erst einmal treu: vom 16. bis zum
20. August wird vor Norderney die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Und dann werden
die alten Hasen das junge Gemüse jagen.

Presseerklärung als PDF


27.07.2006 | WM der 505er-Segler ohne klaren Favoriten

„Bäumchen wechsle dich“ bei den Teilnehmern

Wenn am kommenden Samstag vor der englischen Hafenstadt Portsmouth die
Weltmeisterschaften im 505er-Segeln beginnen, sind die eigentlichen Topfavoriten nicht am
Start. Dr. Wolfgang Hunger (PYC) und Holger Jess (KYC) hatten im Vorjahr in Warnemünde
mit ihren dritten WM-Titel ihre Ausnahmestellung in der hochkarätigen Klasse unterstrichen.
Dennoch treten sie nicht zur Titelverteidigung an. Grund: berufliche Belastungen würden
nicht genügend Zeit für ein ausreichendes Training lassen.

20.01.2006 | 505er ermitteln Deutschen Meister im Rahmen der Travemünder

Letzter Test für die Weltmeisterschaften vor Warnemünde im August.
Die am Samstag beginnende 116. Travemünder Woche kann sich in diesem Jahr
über einen besonders hochklassigen Regattakalender freuen. Schließlich stehen
insgesamt neun nationale und internationale Meisterschaften auf dem Programm.
Neben der Weltmeisterschaft der Trapez-Einhandjolle Contender steht dabei
vom 23. bis 26. Juli die internationale Deutsche Meisterschaft der 505er-Zweimannjolle
im Mittelpunkt. Der 505er gilt als die Jollenklasse mit dem weltweit
höchsten Niveau nach den Olympiaklassen. Dabei gehören mehrere deutsche
Teams zur Weltspitze. Die IDM ist die letzte wichtige Regatta vor der Welt-meisterschaft,
die in diesem Jahr ebenfalls in Deutschland stattfindet. Die sportliche
Zweipersonenklasse hat ihre fünfzigste WM nach Deutschland vergeben, um eine
der aktivsten Nationen in dem weltweit beliebten Boot zu ehren. Das Konzept ist
aufgegangen, denn mit über 170 Meldungen wird die größte WM in der Geschichte
der Klasse erwartet.

20.01.2006 | Melderekord zur 505er Weltmeisterschaft

Rostock erwartet mehr als 160 Boote zu den Titelkämpfen im August. Erstes
Kräftemessen auf der Kieler Woche.
Wenn am kommenden Samstag die Kieler Woche mit den Regatten der
Internationalen Klassen beginnt, wird die Bahn „Charlie“, weit draußen vor
Schwedeneck, besondere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Hier starten die schnellen 505er-Rennjollen, und in diesem Jahr ist die Spannung
besonders hoch. Die 505er Segler befinden sich mitten in der Vorbereitung auf ihre
Weltmeisterschaft, die im August vor Rostock-Warnemünde stattfindet. Die sportliche
Zweipersonenklasse hat ihre fünfzigste WM nach Deutschland vergeben, um eine
der aktivsten Nationen in dem weltweit beliebten Boot zu ehren. Das Konzept ist
aufgegangen, denn mit über 160 Meldungen wird die größte WM in der Geschichte
der Bootsklasse erwartet.

20.01.2006 | Wolfgang Hunger und Holger Jess Deutsche Meister

Das erste Ergebnis der Warnemünder Woche steht fest: Bei der
internationalen Deutschen Meisterschaft der 505er holten sich Dr.
Wolfgang Hunger (Potsdamer Yachtclub) und Holger Jess (Wassersportclub
Wittensee) mit vier ersten und einem dritten Platz den Titel. Dabei
hatte es gar nicht gut angefangen: mit Ruderbruch mussten sie gleich am
ersten Tag aufgeben. Da die Hälfte des Feldes ähnliche Probleme hatte,
blieb es bei knapp sieben Bft. bei nur einer Wettfahrt am Freitag.
Als der Wind am Samstagmorgen noch einmal zugelegt hatte, sah es
zwischenzeitlich nicht so aus, als würde noch eine reguläre
Meisterschaft zustande kommen, aber als es mittags etwas abflaute, liess
Wettfahrtleiter Bernd Leopold Käther sofort auslaufen. Der steife
Südwest hielt auch am Sonntag an, und in der beachtlichen Welle, die
sich über die ganze Mecklenburger Bucht aufbaut, ging einiges an
Material zu Bruch. Davon betroffen waren auch die Lokalmatadoren Lutz
Stengel und Frank Feller vom Rostocker Yachtclub, die aufgeben mussten
und dadurch auf Platz 24 zurückfielen.

18.01.2006 | Deutschland erhält Zuschlag für WM 2005

Die internationale Klassenvereinigung hat den Boom der Klasse in Deutschland honoriert, indem sie die Weltmeisterschaft 2005 nach Deutschland vergeben hat. Keine gewöhnliche WM: die Klasse begeht 2005 ihr 50-jähriges Jubiläum